2022


Osterwanderung 2022  

21 Enzianerinnen und Enzianer bewanderten am Ostermontag, den 18.04.2022, das an die Westallgäuer „Hutstadt“ LINDENBERG angrenzende Hofgut Ratzenberg. Zu Beginn liefen wir um den idyllisch gelegenen WALDSEE, weiter durch das RATZENBERGER MOOS vorbei an den Stallungen des Hofgutes rund um das Weiler RATZENBERG über den Aussichtspunkt „DREI EICHEN“ zum Hofgut. Unterwegs konnten wir einige Tierarten sehen, die in ökologischer Tierhaltung gehalten werden, darunter viele Rassen, die vom Aussterben bedroht waren oder sind. Beispiele hierfür sind die Cobuger Fuchsschafe, Allgäuer Auerochsen oder Schwarzwälder Kaltblutpferde. Schautafeln klärten uns über Flora und Fauna als auch über die über 500-jährige Geschichte des Hofgutes auf, das sich mit eigener Metzgerei, Brennerei, Käserei und Hofladen selbst vermarktet. Nach der über 2-stündigen Wanderung kehrten wir in der Hofgutwirtschaft ein, bevor wir uns auf den ca. 15-minütigen Rückweg zum Ausgangspunkt machten. Sonnenschein und schöne Feld- und Waldwege sowie die Aussicht auf einen Teil des Westallgäus und der schneebedeckten Voralpen bescherten uns einen schönen Ostermontag. [Bilder]

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Mittwochswanderung am  04.05.2022

Vom Parkplatz „kleiner Alpsee“ ging es auf breitem Forstweg stetig bergauf bis wir nach einer dreiviertel Stunde den Weiherhof erreichten. 16 Enzianerinnen und Enzianer machten die erste Trinkpause. Nun ging es gemächlich über Wiesen und bewurzelte Waldwege im großen Bogen zur Alpe Rothenfels (Dachseck). Die aufgeräumte Alpe war noch geschlossen, doch nichtsdestotrotz legten wir hier unsere zweite Trinkpause ein. Danach ging es am Waldrand und dann der Teerstraße entlang zum Ausgangspunkt zurück. Ein unvergessliches Highlight war eine spontane Überraschung auf halbem Weg zurück. Doch das war nur den Beteiligten vergönnt!? Bei Kuchen und Kaffee im Cafe Schwarz endete der wirklich gelungene Auftakt in den Mai.

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Frühlingswanderung am 07.Mai 2022

Der Samstag 07.05.2022 war jetzt kein typischer Frühlingstag, doch ließen sich 9 Enzianerinnen und Enzianer nicht von dem eher regnerischen Wetter abhalten von Blaichach nach Gunzesried durch den idyllischen Haldentobel zu wandern. In Blaichach den geteerten und recht steilen Schloßbergweg hinauf bis zum „Eingangstor“ vom Haldentobel. Durch die doch heftigen Regenfälle der letzten Tage war die Gunzesrieder Ach recht gut gefüllt und das Rauschen des Wassers klang wie Musik in unseren Ohren. Immer wieder querten wir die Ach und dabei boten sich imposante Blicke auf sprudelnde Wasserfälle und schäumende Gumpen. Aufmerksamkeit erforderte der doch teilweise durch genässte mit Wurzeln durchzogene Weg. Aus dem Tobel heraus über eine Wiese erreichten wir Gunzesried wo im Cafe „Zenzimilia“ eingekehrt wurde und es uns bei Kaffee und Kuchen oder einem Käsbrot gut gehen ließen. Unser Glück war auch, dass wir den ärgsten „Schüttler“ im Cafe gut überstanden. Nach gut einer Stunde wanderten wir Richtung Halden durch den Tobelweg - links der Ach – zum Ausgangspunkt zurück. Wir waren uns einig, dass das nach einer Wiederholung ruft……


Maiandacht 2022

Diakon Herr Wagner aus Buchenberg brachte die „Maria, die Knotenlöserin“ mit, die Musikkapelle aus Sibratshofen sorgte für den klangvollen Ton und 87 Enzianerinnen/Enzianer und Gäste sorgten für eine schöne Stimmung in dem herrlichen Ambiente. Bei bestem Frühsommer Wetter konnte man förmlich Kraft schöpfen in diesen schwierigen Zeiten.


Dienstagswanderung Naturlehrpfad Quelltuff bei Lingenau

Nach langer Corona-Pause konnten wir endlich wieder unsere Dienstagswanderung durchführen. Wir trafen uns mit 9 Enzianern und 2 Gästen in Sibratshofen und fuhren nach Lingenau (in Vorarlberg Österreich). Direkt vom Ortskern aus wanderten wir zum Gschwendtobel hinunter, dann Richtung Großdorf – Egg und weiter Richtung Subersach. Im Bereich vom Galgen, an einem leeren Stall mit Bänken nahmen wir unsere Brotzeit ein. Danach überquerten wir einzeln den Drahtsteg und dann ging es mit vielen Treppen nach oben und bogen dann in den Quelltuff Lehrpfad ein. Auf wunderbaren Naturwegen ging es zurück nach Lingenau, wo wir kurz vor dem Ort noch in die schöne Anna Kapelle rein schauten. Die Tour war ideal, weil wir viel im Schatten gehen konnten. Auf der Terrasse des Gasthauses Traube ließen wir bei zünftiger Brotzeit, Kaffee und Kuchen den wunderschönen Tag ausklingen.[Bilder]


Jahreshauptversammlung 2022

Zwei Jahre ohne die gewohnten Aktivitäten – jetzt starten wir wieder durch

Weitnau-Sibratshofen – Die Corona-Pandemie traf die Bergkameradschaft Enzian besonders hart, weil ihre Jahresprogramme auf ein Miteinander bei Wanderungen, Bergsteigen und geselligem Beisammensein beruhen. Die Jahresprogramme 2020 und 2021 mussten größtenteils ausfallen wie Vorsitzender Helmut Heurung auf der Jahresversammlung, die zum ersten Mal seit 2019 wieder durchgeführt wurde, erläuterte.

Trotzdem blieben die 507 Mitglieder dem Verein treu, die Bergkameradschaft Enzian zählt schon lange zu den großen Weitnauer Vereinen und hat Mitglieder auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Im laufenden Jahr startet die Bergkameradschaft aber wieder durch und bietet im Jahresprogramm 38 Aktivitäten an, darunter Wanderungen, gesellige Angebote wie Kegeln und Schafkopfturnier, anspruchsvolle Bergtouren und die traditionelle 4-Tagesfahrt. Dieses Mal geht es im August nach Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Einige Angebote konnte die Bergkameradschaft aber ihren Mitgliedern 2021 bieten: So wurde die Bergmesse an der Kugel durchgeführt. In diesem Jahr konnten bereits wieder alle Freilufttermine stattfinden. So waren die Osterwanderung zum Mariaberg und die Frühlingswanderung von Blaichach nach Gunzesried durch den Haldertobel wieder möglich. Ebenso fand eine Maiandacht bei der Georgskapelle an der Alt-Trauchburg statt. Die Pflege der Georgskapelle, des Dorfbrunnens in Sibratshofen und des Kugel-Kreuzes gehören zu den Standardaufgaben des Vereins.

Bei den Neuwahlen wurde Helmut Heurung als erster Vorsitzender wieder bestätigt, sein Stellvertreter bleibt Norbert Hodruss, Schriftführerin Erika Ulmer, Kassier Werner Schmid, Beisitzer sind Leo Kristen, Brigitte Kopf und Monika Schairer.

Langjährige Mitglieder wurden auf der Jahresversammlung geehrt:

25 Jahre: Herbert Kirchmann, Siegrid Braun, Marie Theres Helmle, Thomas Helmle, Jaqueline Helmle, Heiko Heurung, Seline Heurung, Erwin Pfeiffer, Richard Heininger und Hubert Hueber

40 Jahre: Sylvia Bilger, Anni Bucksch, Georg Diet, Ursula Dietrich, Harald Glasl, Hans-Peter Graßl, Heinz Guth, Otto Homa, Werner Lingg, Stefan Moor, Reinhilde Prinz, Hubert Rietzler, Beate Rietzler, Karl Rist, Hans-Peter Schreiber, Gerhard Staudacher, Anton Weinpel, Karl Blaser, Joe Horinek,;Michael Kleinscheck, Marga Prinz, Alfons Rapp, Helmut Reich, Ludwina Spieß, Bernhard Wiedemann, Rainer Witzigmann, Matthäus Dietrich, Claudia Gudermann, Heinz Lipp, Erika Mayer

Resi Reichart, Anton Weinpel und Anton Rasch wurden als langjährige Beisitzer verabschiedet, ebenso die Wanderführer Rosmarie Helmle und Folker Held

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Frühlingsfahrt am 22. Mai 2022 nach Bad Waldsee

Nach sage und schreibe zweieinhalb Jahren gab es wieder einen Busausflug der Enzianer. Das Ziel war das Hymer Museum in Bad Waldsee, das imposante Gebäude beherbergt auf gut 6.000 qm die Geschichte des mobilen Reisens. Die 36 Enzianerinnen und Enzianer wurden in drei Gruppen aufgeteilt und von den Angestellten durch die Welt des Campens geführt. Dem Pioniergeist von Erwin Hymer und seiner Vision der Nachwelt den Scharm des Wohnens auf zwei oder vier Rädern ist es zu verdanken die Erlebnisse wieder aufleben zu lassen. Seine Sammlung umfasst ungefähr 280 Exponate wovon ungefähr 80 Exemplare in gut eineinhalb Stunden besichtigt wurden. Mit einem herzlichen Empfang und einer ebenso freundlichen Verabschiedung endete im „Paradies“ in Vogt bei Kaffee und Kuchen, sowie manch deftiger Brotzeit der wiederum gelungene Ausflug – Gott sei Dank - [Bilder]


Bergtour Hirschberg (1500m) am 22.05.2022

Trotz nasskaltem und bewölktem Wetter machten sich 9 Enzianer auf, den Hausberg von Bad Hindelang zu erwandern. Vom Ort ging es zunächst einem Kreuzweg mit Marterl entlang zur Polite Hütte 940m und von dort hinein in den Hirschbergtobel. Aufmerksamkeit und Konzentration waren von Nöten den steilen und schmierigen Weg zu meistern. Am Gipfelkreuz 1500m angekommen – es wurde bewusst unterhalb des höchsten Punkt errichtet – legten wir unsere Brotzeitpause ein. Die Sicht war schlecht doch ab und an riss der Nebel auf und gab den Blick frei auf Bad Hindelang und dem gegenüber liegendem Imberger Horn. An der Klankhütte vorbei auf breitem Forstweg erreichten wir nun bei zunehmend sonnigeren Wetter den Ausgangspunkt. Die 5 Std. und  700 hm kamen uns bei Kaffe und Kuchen auf der Terasse der Schrofenalm doch nicht so schwer vor. Durch das Glück, dass es von „oben“ trocken blieb war es doch wieder eine gelungende, befriedigende schöne Tour. [Bilder]


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Dienstagswanderung

Bequem mit der Bahn überbrückten wir die 500 hm am 14. Juni 2022 und starteten an der Bergstation der Imberg Bahn unsere Wanderung am Straußbergsattel. Am Burgschrofen (1334) vorbei Richtung Straußberg Alm (1228) wurden wir immer wieder überwältigt von den Naturwiesen und den tollen Ausblicken gegen Immenstadt und Oberjoch. An einer Jagthütte ließen wir fünf unsere mitgebrachte Brotzeit auf wie für uns bestellten Ruhebänken schmecken. An der Hornalpe (1225) vorbei erreichten wir nach 500 hm bergab wieder die Talstation. Das schöne Wetter und die gemütliche Wanderung werden uns wieder für folgende Wanderungen inspirieren.


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Bergmesse 26.Juni 2022

Gigantische Bedingungen waren am Sonntag auf der Kugel gegeben. Strahlender Sonnenschein, ein Pfarrer wie man sich in wünscht, mit Namen Erwin Ruchte aus Marktoberdorf, die Musikgruppe aus Ebratshofen unter der Leitung von Johann Osterberger die mit ihrem Spiel mit Blech und Alphorn Gänsehautfieling erzeugten und die Messebesucher die voller Inbrunst mitsangen. Erster Vorstand der Bergkameradschaft Helmut Heurung bedankte sich zum Schluss nicht nur bei allen Beteiligten sondern auch bei Marianne und Rudolf Albrecht die das wundervolle Plätze ehrenvoll hegen und pflegen.

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Bergtour “Hoher Freschen”

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Sommerfahrt

Schönstes Ausflugswetter wurde uns vergönnt am Sonntag, den 10. Juli 2022 zu unserer Fahrt nach Allensbach in den Wild und Freizeitpark. Bei der Hinfahrt benutzten wir die Bodensee-Fähre von Meersburg nach Konstanz, was immer wieder ein Erlebnis ist. Kaum angekommen erlebten wir eine Flugshow mit Eulen, Falken und Adler und erfuhren von der kompetenten Falknerin, dass man auch Frettchen (Wieselart) für die Jagd gebrauchen kann. Auf der 75 Hektar großen Parkanlage gibt es viel zu entdecken, ob sicher abgehagt Bär, Wolf, Wildschein oder Luchs. Aber auch freilaufend, Hirsche oder Rehe. Gepflegte Rosen – oder Kräutergärten, eine Fahrt mit der Parkbahn, es wird nie langweilig. Auch Familien mit Kinder sind den ganzen Tag im Park gut zu beschäftigen. Voller schöner Eindrücke, fuhren wir über Ludwigshafen, Sipplingen auf der Deutschen Seite des Bodensees ins Allgäu zurück. [Bilder]


Dienstagswanderung am 19.07.2022

Nachdem bei der Erkundigungswanderung aus den Besler festgestellt wurde, dass diese Tour bei den zu erwartenden Temperaturen für Senioren nicht zu verantworten sei, wurde von Heinz Peuker eine schattigere und weniger steile Tour für Dienstag, den 19.07.22 beschlossen (auch keine Heinz-Tour auf den Einstein !)
Um 9 Uhr trafen sich 12 Wanderer am Dorfsaal in Sibratshofen und fuhren nach Blaichach. Am Vereinsheim des Trachtenvereins gab es ausreichend Parkplätze, entlang der Baustelle an der Hauptstraße ging es weiter über die Teerstraße schon sehr sonnig den Schloßberg hinauf. Von nun an führte der Weg schattig zum Stausee der Gunzesrieder Ach in den Haldertobel. Der Weg an der Ach entlang mit kleinen Wasserfällen, Strudeln und Gumpen im kühlen Wald war nicht immer eben, so dass die Knie gefordert waren. Kurz vor Gunzesried folgten wir dem Wegweiser zur Alpe Derb, die wir nach kurzem und meist schattigem Wegstück erreichten. Nach gewohnt zufrieden-stellender Einkehr erfolgte der Abstieg zurück durch den Haldertobel nach Blaichach. Die Rückfahrt in gut aufgeheizten PKWs brachte uns sicher nach Sibratshofen.

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Enziantour auf den Aggenstein am 23.07.2022

Treffpunkt war an der Breitenbergbahn in Pfronten um 6:30Uhr. Um 6:45Uhr, etwa 18°C und behangenem Himmel starteten 4 Enzianer und ein Gast an der Bahn vorbei, über die Reichenbachklamm in Richtung des Breitenberges. Auf halbem Wege der schönen Klamm begann ein leichter Regenschauer, der nicht lange anhielt und die Tour nicht behinderte, sondern eher für abkühlende Abwechslung sorgte. Nach ca. 2,5h (9:22Uhr) erreichte die Gruppe bereits die Bad Kissinger Hütte (1792m) und ließ sich nicht lange überreden ein wohlverdientes Kaltgetränk zu genießen. Anschließend ging es direkt weiter in Richtung Gipfel. Zunächst machte es den Anschein, als würde ein starker Regenschauer aus Richtung Tannheim aufziehen. Den Gipfel des Aggensteins erreichte die Gruppe um 10:15Uhr und jeder freute sich auf die erkämpfte Brotzeit, die dann trotz leichtem Regen und böiger Wetterlage sehr gut schmeckte. Der Abstieg erfolgte dann über den Nordgrat über den steilen Serpentinenhang in Richtung Breitenberg/Ostler-Hütte, die als letzte Rast eingeplant war. Nach dem Einkehrschwung erfolgte der finale Abstieg, direkt an der Ostler-Hütte über einen kleinen herausfordernden Steig, der von felsigem zu waldigem Terrain überging. Nach dem 2 stündigen Abstieg erreichte die Gruppe schließlich wieder den Parkplatz der Breitenbergbahn. Um 15Uhr endete schließlich ein weiterer Tag in den Alpen bei sehr angenehmen Laufwetter. [Bilder]


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