Bergkameradschaft ENZIAN e.V.


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Bericht zum „Enzian-Jahresausflug 2018“

von Franz Hummel

Am frühen Donnerstagmorgen machten sich 90 Einzianerinnen und Enzianer sowie Gäste auf den Weg zum Viertagesausflug in die Rhein-Neckar-Region. In zwei Bussen ging es vom Allgäu über die A 7 und die A 6 nach Neckarsteinach.  Dort wechselten wir unser Verkehrsmittel und ließen uns auf einem Neckarschiff bei traumhaftem Sommerwetter zu unserem ersten Ziel nach Heidelberg bringen. Am Neckarhafen wurden wir bereits von den Heidelberger Stadtführern empfangen, die uns die Schmuckstücke der Heidelberger Altstadt näher brachten. Nach Besichtigung der Jesuitenkirche, der Heiliggeistkirche, der Geburtswohnung von Friedrich Ebert, dem ersten demokratischen Staatsoberhaupt in der deutschen Geschichte und diversen weiteren markanten Plätzen in der Altstadt von Heidelberg blieb zumindest in unserer Reisegruppe leider keine Zeit mehr, noch eine Bergbahnfahrt auf das Heidelberger Schloss zu unternehmen, bevor uns die Arnold-Busse am späteren Nachmittag zu unserem Hotel Leonardo nach Heidelberg-Walldorf fuhren.

Freitag früh führte unser Weg zunächst ins Technik-Museum Speyer. Hier konnten wir unter den Ausstellungsbereichen Raumfahrt, Oldtimer, Feuerwehrfahrzeuge, Musikinstrumente, Lokomotiven, Flugzeuge, Nutzfahrzeuge, Marine und U-Boote auswählen, je nach dem, welche Exponate unseren Neigungen und Leidenschaften entsprachen. Im Museum Wilhelmsbau waren eine beachtliche Sammlung vollautomatischer Großorchestrien, sehr wertvolle Flötenuhren und Spieldosen sowie historische Waffen und Uniformen zu bestaunen. Lohnenswert war außerdem, einen geringen Aufpreis in Kauf zu nehmen und einen der angebotenen Filme im IMAX DOME anzusehen. Die Highlights des Freitag-Nachmittags waren die beiden Führungen durch den Dom von Speyer und die Altstadt. Bemerkenswert ist das Nebeneinander der vier Religionen (Katholische und evangelische Kirche, Judentum und Muslime) in der Stadt Speyer. Ferner die Tatsache, dass die Flüchtlinge hier nicht,  wie meist üblich, in alte Gemäuer an den Rand der Stadt verbannt wurden, sondern mitten in der Innenstadt in einem neu renovierten Gebäude in der Fußgängerzone wohnen.

Am Samstagvormittag stand die Besichtigung des Hambacher Schlosses auf unserem Programm. Der Weg führte uns über Neustadt an der Weinstraße hoch zum Schloss, das durch das Hambacher Fest vom Mai 1832 bekannt geworden ist und als Wiege der deutschen Demokratie gilt. Nach der Schlossbesichtigung steuerten wir die Kemptener Patenstadt Bad Dürkheim an. Im „Bad Dürkheimer Weinfass“ gab es zum Abendessen Pfälzer Saumagen, die von unserem Altbundeskanzler Helmut Kohl so hochgepriesene Pfälzer Spezialität. Abgerundet wurde der Abend mit einer Weinprobe, in deren Rahmen der Bad Dürkheimer Weinbauer Mesel mit voller Inbrunst die Jagd nach dem Pfälzer Fabelvogel „Elwetritsche“ zelebrierte.

Für Sonntag, den vierten Ausflugstag, war wie üblich die Heimreise eingeplant. Von Heidelberg-Walldorf aus spannten wir einen Bogen in den zauberhaften Odenwald. Am Felsenmeer, das vor rd. 350 Millionen Jahren bei Verschiebung der Kontinente entstanden ist, erwartete uns als Überraschung die Lautertaler Waldhexe.  Sie setzte uns zurück in die Zeit der Entstehung dieses Naturdenkmals und würzte ihre Ausführungen mit mystischen Sagen und einem abschließenden Hexenelexier. Unsere Odenwald-Tour führte uns weiter  nach Michelstadt, wo wir uns bei einem kurzen Aufenthalt mit Stadtrundgang an den zahlreich vorhandenen Fachwerkhäusern erfreuen konnten. Über Crailsheim und die A7 landeten wir schließlich in der Hofschenke „ Zum Schwarzen Beck“ in Dettingen, wo wir uns mit einer kräftigen Brotzeit bzw. einem Abendessen für die Rückfahrt ins Allgäu stärkten.

Ein Dankeschön an die Initiatoren dieses sehr interessanten, tollen Ausflugs und einen ganz herzlichen Dank den beiden „Reiseführern“ Helmut Heurung und Werner Schmid, die sich um unser aller Wohl während des gesamten Ausflugs gekümmert haben. [Fotos]


Dienstagwanderung  von Weiler in die Hausbachklamm

Bei herrlichem Sommerwetter fuhren 30 Enzianer von Sibratshofen nach Weiler. Direkt vom Ortskern aus wanderten wir immer am Hausbach entlang zur Sieber-Quelle. Nach einem Anstieg von ca.300 Höhenmeter ging es weiter zur Hausbachklamm. Die Tour war ideal, weil wir viel im Schatten gehen konnten.Durch die hochsommerlichen Temperaturen waren auch mehrere Trinkpausen nötig. An einem schattigen Plätzchen verbrachten wir die Brotzeitpause. Nach gut 4 Stunden erreichten wir kurz vor dem Ortseingang die Lourdeskapelle. Den Wandertag ausklingen ließen wir bei einer anschließenden Einkehr in die Post in Röthenbach. [Fotos]


Bergtour auf den Muttekopf (2775m)

Am 11. August 2018 um 5.00 Uhr trafen sich 11 Enzianer und 2 Bergfreunde in Sibratshofen. Wir fuhren über Wertach, Oberjoch ins Lechtal. Bei Elmen gings die Hahntenjochstraße hoch bis Pfafflar (1619m). Dort begann unser Aufstieg durchs Fundaistal über die Fundaisalm durch die Kübelwände. Hier war Trittsicherheit und Kondition gefragt. Gegen 11.30 Uhr erreichten wir den Gipfel des Muttekopfs. (2775m). Die Sicht auf dem alles überragenden Gipfel war leider durch Wolkenfelder getrübt. Nach der verdienten Brotzeit machten wir uns an den Abstieg. Von der Muttekopfscharte stiegen wir zur Muttekopfhütte (1934m) ab. Hier stärkten wir uns mit Getränken, Kaffee und Kuchen. Den Aufstieg zum Scharnitzsattel (2441m) bewältigten wir nun in 1,5 Stunden und wurden hier mit guter Fernsicht belohnt. Über einen mit Drahtseilen und Klammern gesicherten Steig ging es nun Richtung Hahntenjoch mit Passhöhe von 1894m. Die restlichen 200 Höhenmeter bis zu unseren Autos waren dann im Vergleich ein Spaziergang. Trotz reiner Gehzeit von ca. 9,5 Stunden waren sich alle einig: Es war eine „anstrengende aber wunderbare Tour“. [Fotos]


Dienstagswanderung aufs Riedbergerhorn

In Seltmans am Sportplatz trafen sich 17 Wanderer, zu denen am Riedbergpass noch 3 Buchenberger dazu stießen. Vom Pass aus wurden die PKWs gleich zum Schwabenhof vor Balderschwang gebracht. An der Grasgehrenhütte holten die Fahrer die vorher ausgestiegenen Wanderer wieder ein. Von dort gings auf breitem Weg zum Joch. Bei einer kleinen Trinkpause wurden kritisch sehr schwarze Wolken über dem Nebelhorn beobachtet. Auf ausgespülten Pfaden führte der Weg über den Ostgrat auf den Gipfel. Nach Brotzeit, Gipfelschnaps, Süßigkeiten und dem Eintrag ins Gipfelbuch wurde der Abstieg über den Südgrat angetreten. Auf halber Höhe zu Grasgehren zweigten die Wanderer zur „Oberen Mittel Alpe“ ab. Von dort ging es auf zeitweise Teerstraße, Alpweg und Viehweide zu einem tief ausgewaschenem Bachbett. Durch Einsatz einiger großen Steine konnte das Hindernis von allen problemlos gemeistert werden. Durch am Wegrand vollhängende Heidelbeerboschen wurden die Wanderer stark ausgebremst. Der letzte Abstieg erfolgte über Wiesengelände zum Schwabenhof. Nach gemütlicher Einkehr, immer noch bei Sonnenschein wurde die Rückfahrt über Hittisau und Oberstaufen angetreten. [Fotos]


Tagesausflug Bergkameradschaft Enzian e.V.

Einen erlebnisreichen und informativen Ausflug erlebten am Sonntag, den 15. Juli 2018 (am Tag des WM-Endspiels) 60 Enzianerinnen, Enzianer und Gäste. Im Arnoldbus gelangten wir über Leutkirch auf die A7 nach Heidenheim und dann nach Steinheim am Albuch, wo uns das Felsenmeer im Wental faszinierte. Die frei- stehenden Felsengebilde mit den wundersamen Namen wie Nilpferd, Sphinx oder Hirschfelsen konnte man alle vom Weg aus bestaunen. Das Naturschutzgebiet entstand vor ca. 150 Millionen Jahren, es dient jetzt auch den Familien als Ausflugs- ziel, denn die vielen Grillstellen und Kletterpassagen zeugten davon. Nach einem gemütlichem Spaziergang, bzw. Rundgang fuhren wir nach Giengen an der Brenz. Im Gasthof/Hotel "Salzburger Hof" wurden wir schon zur Mittagspause erwartet. Vom überaus freundlichem Bedienungsschwarm wurde uns jeder Wunsch bestens erfüllt. Nach dem durchwegs leckerem Mal war es nur ein Katzensprung zum Steiff-Museum. In drei Gruppen aufgeteilt wurde man in eine Kinder und Erlebniswelt versetzt. Zu Beginn erfuhr man auch über die Firmengründerin Apolonia Margarethe Steiff genaueres. Die mit 1 1/2 Jahren an Kinderlähmung erkrankte Margarethe baute mit eisernem Willen und Talent die Weltfirma auf, die Motivation ihrer Mitarbeiter im sanftem Ton war eines ihrer Erfolgsmittel. Der 1902 von ihrem Neffen Richard Steiff erfundene Bär (Teddybär) war auch der Erfolgsfaktor für die Firma. Im Shop des Museums kam der eine oder andere an einem Kuscheltier für sich oder seine Lieben zu Hause nicht vorbei. Beim anschließendem Besuch des Bistros (bei Kaffee, Kuchen oder und Eis) wurde die Zeit bis zur Abfahrt gemütlich genutzt. [Fotos]


Bergtour "Walser Gaishorn" (2365m)

Am 23.06.2018 um 06.00 trafen sich 6 Enzianer in Sibratshofen zu der anspruchsvollen Tour zum Walser Gaishorn (2365m). In Mittelberg im kleinen Walsertal ging es ab dem Kaffee Moser leicht Bergauf zur Fluchtalpe (1390m). Nun wurde es steil Richtung Hintere Wildenalpe (1777m), über felsiges Gelände und schmale Wege musste man auch auf Steinschlag Richtung Kemptner Scharte (2108m) und zur Mindelheimer Hütte (2013m) achten. An der Hütte machten wir eine kleine Pause um die Sicht vom Biberkopf bis zum Allgäuer Hauptkamm zu genießen. Ab der Mindelheimer Hütte hatten wir Schneefelder Richtung Gaishornjoch zu queren. Ab dem Hinweisschild Gaishorn wurde es jetzt richtig steil und wir mussten unsere letzten Reserven auf dem Weg zum Gipfel aufbringen. Belohnt wurden wir auf dem Gaishorn mit einem grandiosen Blick auf den Bregenzer Wald bis zum Arlberg. Nach einer Brotzeit bei kühler Witterung brachen wir auf und gelangten zur Sterzer Hütte (1859m). Nun an mehreren Hütten vorbei ging es steil Bergab durch das Gemsteltal dann der Breitach auf breiten Wegen entlang zum Ausgangspunkt. Nach gut 9 Stunden kehrten wir geschafft doch Glücklich und Stolz im Kaffee Moser ein. Auf der Terasse ließen wir uns verwöhnen und man war sich einig, es war eine tolle Tour! [Fotos]


Segnung und Einweihung Dorfbrunnen in Sibratshofen

Seit gut 41 Jahren gibt es in Sibratshofen das Plätzle mit dem Dorfbrunnen. Die Bergkameradschaft Enzian unter Gründungsvater Stefan Singer hat das Plätzle mit einem Holzbrunnen auf Kirchengrund mit Pionierarbeit errichtet. In all den Jahren diente der Platz und der Brunnen der Jugend zum Verweilen und zur Erholung und zur Erfrischung der vielen Wanderer und Radfahrer. Doch mit der Zeit wurden die Birken auf dem Platz ein Sicherheitsproblem für den Verkehr und den Verweilern auf den Bänken, denn auch die Holzbrunnen mussten immer wieder ausgewechselt werden.

Legende/Chronologie Dorfbrunnen

1977
Errichtung des Platzes (Kirchengrund) für einen Dorfbrunnen in Eigenleistung mit einfachen Mitteln. Die Tanne wurde von Siegfried Hieble gespendet, am 13.05.1976 von ihm gefällt und zum ersten Brunnen verarbeitet. Am 15.05.1977 Segnung und Einweihung durch Pfarrer Otto Wiedemann.

1986
Der Wasseranschluss für den Dorfbrunnen wurde von der Hauptstr. 15 (Bildstein-Haus) auf die Hauptstr. 18 (Hermann Vogel) verlegt. Ludwig Häußler übernahm als erster das Ehrenamt als "Brunnenwart".

1989
Von der Firma Hans Herz aus Missen wurde der neue Brunnen gefertigt und die neuen Bänke wurden von Franz Herz aus Weitnau-Ritzensonnenhalb geliefert.

1999
Neuer "Brunnenwart" wurde Siegfried Adelgoss, unterstützt von seiner Ehefrau Siegrid.

2000
Als Geschenk zum 25-jährigen Vereinsjubiläum der Bergkameradschaft Enzian wurde von den Sibratshofener Vereinen ein neuer Dorfbrunnen samt  geschnitzter Säule übergeben.

2009
Neuer Brunnen, Eigenleistung.

2011
Neuer "Brunnenwart" wurde Anton Burger, unterstützt von Fini Immler

2017
Was schon 2016 reifte wurde 2017 umgesetzt.In einem finanziellen Kraftakt - der nur mit der Beteiligung der Martin- Jägersche-Stiftung (mit Vorstand Hans Prinz) und dem Markt Weitnau (Bgm. Alexander Streicher) geschultert werden konnte - wurde der gesamte Platz mit  einem Steinbrunnen neu gestaltet. In Eigenleistung wurden die Birken gefällt und die alten Waschbetonplatten  vom Gelände entfernt. Die Steinerei Daniel Kortmann aus Sibratshofen fertigte den Steinbrunnen und  stellte ihn auf (der Quellbrunnen liefert das örtliche Leitungswasser). Die Firma Galabau Andreas Wimmer aus Sibratshofen pflasterte und gestaltete den gesamten Platz, der jetzt wieder der Dorfmittelpunkt in Sibratshofen ist. Die Gärtnerei Gutmair aus Isny bepflanzte das Beet und die Elektrowerkstatt  Manfred Wimmer aus Sibratshofen sorgte für die passende Beleuchtung. Neuer "Brunnenwart" in Personalunion, wurden Tobias und Manuel Vogel. Am 22.06.2018 war es dann endlich soweit, Herr Geistlicher Rat Dr. Rudolf Funk nahm die Segnung vor und ca. 90 Enzianerinnen und Enzianer sowie Gäste belebten die fröhliche Einweihungsfeier.Enzianvorstand Helmut Heurung begrüßte zu Beginn Herrn Pfarrer Dr. Rudolf Funk, alle Beteiligte, den Enzian-Ehrenvorstand Cölestin Rudhard sowie die vielen Gäste. Dass sich die Kosten ca. 16.000,00 € mit der Zeit relativieren ist auf die Verteilung auf drei Schultern und auf eine jetzt lange Haltbarkeit zurückzuführen, denn nach dem Bau der St.Georgs-Kapelle auf der Alttrauchburg 1981/82 ist das wieder eine gelungene Aktion auf die wir alle Stolz sein können. Der Vorstand freute sich besonders, dass er mit Tobias und Manuel Vogel zwei junge und tatkräftige "Brunnenwarte" gefunden hat und nicht zuletzt deshalb weil jetzt alles aus dem Hause Vogel (Hermann und Conny) gesteuert wird. Bis in den Abend hinein wurde noch fröhlich die Einweihung gefeiert! Die Bergkameradschaft Enzian e.V. bedankt sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei der Stiftung, dem Markt Weitnau und der Kirchenverwaltung für unser neues, schönes "Plätzle".


Bergmesse auf der Sibratshofener Kugel

 "Die Sonne lacht”, der Herr Pfarrer ischt do, die Alphornbläser sind bereit und viele Messebesucher haben den Weg zur Kugel gefunden". Also beste Voraussetzungen eine schöne Messe zu gestalten. Der 1.Vorstand der Bergkameradschaft Enzian e.V. Helmut Heurung begrüßte herzlich Herrn Pfarrer Erwin Ruchte aus Marktoberdorf, auch für die Bereitschaft, des doch langen Weges zu uns. Ebenso herzlich begrüßte Heurung die Alphornbläser aus Missen-Wilhams die die Messe musikalisch umrahmten, dass 95 Enzianerinnen und Enzianer sowie Gäste und Ehrenvorstand Cölestin Rudhard den Fussmarsch meisterten, freute den Vorstand besonders. In seiner Predigt ging Herr Pfarrer Ruchte im Johannesevangelium auf das Wunder der Brotteilung ein, wo 5000 Leute von 5 Brote und 2 Fischen satt wurden und noch was übrigblieb. "Teilen ist wichtiger den je". Da der 24.06. der Johannistag ist und zwei Kinder den Namen trugen sangen wir Ihnen gemeinsam ein "Ständchen"! Da die Bergmesse ja auch zur Erinnerung an unsere verstorbenen Mitglieder dient, erinnerte der Vorstand stellvertretend an Klaus Fischer verstorben am 16.06.2018 und an Georg Rietzler verstorben am 04.04.2018 der Gründungsmitglied der Bergkameradschaft war und das Kreuz mit errichtete.Mit dem schönen Lied "großer Gott wir loben dich....." endete die eindrucksvolle und auch humorvolle Bergmesse.


Dienstagswanderung

Diesmal wanderten 17 Enzianer und ein Gast am 19.06.2018 gemütlich und wunderschön im Naturschutzgebiet Kojental. Über Oberstaufen, Aach und Riefensberg erreichten wir den Wanderparkplatz des 4-Sterne Almhotels Hochhädrich. Von dort wanderten wir gegen den Uhrzeigersinn durch das Hochmoor, über eine kleine Hängebrücke an Trollblumen und Wollgras vorbei gelangten die Enzianer zur Hochwiesalpe. Mitten im Moor auf Bänken mit Blick auf den Hochhädrich packten wir unsere Brotzeit aus. An den Almen Moos und Kojen vorbei kamen wir wieder zum Parkplatz zurück.In Stiefenhofen im Cafe Zwiesler endete mit der Einkehr diese gelungene Tour! [Fotos]


Bergtour zum Mittag und Steineberg

Zur ersten Bergtour 2018 trafen sich am 26.05. um 08.00 Uhr 14 Enzianer in Sibratshofen an der Dorfhalle um zur Alpe Derb zu fahren. Unterhalb der Alpe parkten wir unsere Autos und zogen unsere Bergschuhe an. Nun an der Alpe links vorbei ging es steil bergauf Richtung Alpe Oberberg und zum Mittag (1417m). Einen Katzensprung entfernt ist das Bärenköpfle (1470m) wo wir unsere Brotzeitbeutel öffneten und die wohlverdiente Pause genossen! Weiter wanderten wir dann Richtung Steineberg (1670m) , über ein Schneefeld das wir umsichtig überqueren mussten, gelangten wir an eine Schlüsselstelle (die steile Leiter an der Nordseite). Die meisten suchten auch diese Herausforderung die anderen nahmen die Alternative zum Gipfel. Mit einem tollen Panorama-Blick auf dem Gipfel des Steineberg wurden wir für die Anstrengungen belohnt. Nach einem Eintrag in das pfleglich behandelte Gipfelbuch stiegen wir südseitig ab. An der Alpe Dürrenberg vorbei erreichten wir die ersten oberhalb von Gunzesried gelegenen Gehöfte. Nun ging es teilweise auf Teerstraßen über Reute zum Ausgangspunkt, der Alpe Derb zurück. Auf der schönen Terrasse genossen wir den Ausblick zu den Tannheimer Bergen sowie zum Grünten und natürlich die ausgiebige Brotzeit. Mit der Heimfahrt endete wieder eine gelungene Tour. [Fotos]


Frühlingsfahrt nach Mittenwald zu den Enzianwiesen am 19.05.2018

Nach wechselhaftem Wetter unter der Woche bescherte uns der Samstag ideales Ausflugswetter bis 15.00 Uhr, dann setzte doch noch Regen ein! 89 Enzianer und zwei Gäste fuhren zunächst mit zwei Arnold-Bussen über Kempten, Schongau, Peiting, Garmisch-Partenkirchen nach Mittenwald. Zentral in Mittenwald auf dem Dekan-Karl-Platz wechselten wir in die Wander - und Gästebusse um zum Lauter - und Ferchensee zu gelangen (das Gebiet ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt). Nun konnte jeder seinen Tagesablauf individuell gestalten, die einen pendelten mit dem Gästebus zwischen den Seen, die anderen dachten schon ans Mittagessen und wieder andere wanderten vom Lautersee zum Ferchensee oder umgekehrt. Die zwei Seen sind nahezu gleich groß ca.10 ha, mit einer Tiefe von 19 Meter und Glasklar, mit einem Höhenunterschied von 46 m eine halbe Stunde Fußmarsch voneinander getrennt. Überall entlang der Wege entdeckten wir ihn, den blauen Enzian in voller Pracht! Wie gesagt, als um 15.00 Uhr der Regen kam fuhren wir zufrieden mit den Bussen zurück nach Mittenwald um zu Shoppen oder im Cafe einen Kaffee, Kuchen oder ein Eis zu genießen um dann Pünktlich um 16.30 Uhr wieder heim ins Allgäu zu fahren. [Fotos]


“Willkommen Mai!

Mit frohem Sinn – wir gehen zu Maria hin.”

Mit diesem Zitat begrüßte 1.Vorstand Helmut Heurung die ca. 125 Maiandachtsbesucher. Außerdem begrüßte der Enzianvorstand, Herrn Geistlichen Rat Dr. Rudolf Funk sowie den Kirchenchor aus Wengen mit Leiterin Frau Rothermel die die Andacht bei schönstem Sonnenschein in diesem einmaligen Ambiente gestalteten. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied “Maria breit den Mantel aus”, endete diese wunderschöne Andacht.


Frühlingswanderung der Bergkameradschaft Enzian e.V.

Am 28.4.2018 trafen sich 15 Enzianer zur Frühlingswanderung. Bei schönstem Frühlingswetter ging es zur Ruine Kalden bei Altusried und zur Illerschleife. Über Feld und Waldwege wanderten die Enzianer zur Hängebrücke ( 84,5 m Spannweite) nach Fischers. Von da aus ging es durch den Wald nach Maierhof und über den Wandertrilogie Wiesengängerweg in Richtung Au. Am Waldrand wurde die erste Pause mit Blick auf die Berge eingelegt. Bei Au ging es auf die andere Seite der Iller, und über die Fluhmühle zurück nach Kalden. Begleitet wurde man bei der Tour von blühenden Wiesen- Bäumen und Sträucher. Es schien so als wenn die Tiere sich auch über das schöne Wetter freuten. Die beeindruckende Wanderung ließen die Enzianer bei einer Einkehr in der Sonne in Altusried kulinarisch ausklingen. [Fotos]


Preiskegeln

Bereits zum dritten Mal trafen sich die Enzianer zum Kegeln in Durach in Gaiser`s Kegelstuben und die Resonanz wird immer besser. 23 Enzianer versuchten möglichst viele Kegel zu treffen bzw. abzuräumen, beobachtet und angefeuert von zwei mitgereisten Schlachtenbummlern.Nach Wettkampf und Mannschaftskegeln standen folgende Sieger fest.Gesamtsieger, somit auch Gewinner des Wanderpokal`s mit 42 Holz Ehrenvorstand Cölestin Rudhard.Damensiegerin wurde wie im Vorjahr Annemarie Mayer mit 32 Holz.In 2019 heisst es wieder "Gut Holz" in Durach


Osterwanderung

46 Enzianer und 5 Gäste machten sich am Ostermontag, den 02.04.2018 um 13:15 Uhr auf den Weg vom „Parkplatz Vitalhaus“ in Kleinweiler-Hofen nach Riedholz bei Maierhöfen. Über den ehemaligen „Schidelhof“, im Besitz des bekannten Isnyer Kunstmalers Friedrich Hechelmann, ging es über das „Schattenmoos“ und das Gelände des „Ferienclub Maierhöfen“ durch die Ortschaft „Maierhöfen“ über den dortigen „Besinnungsweg“ nach Riedholz. Nach einer ausgiebigen Suche nach Osternestern im „Schattenmoos“ und nach Ende des ca. 6,5 km langen Weges konnten sich alle Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen oder bei einer Brotzeit im Gasthaus ADLER in Riedholz ausgiebig stärken. Die diesjährige Osterwanderung war begleitet von herrlichem Frühjahrswetter. Nachdem die gesamten Osterfeiertage einer Schlechtwetterperiode zum Opfer fielen, hatten wir uns den mit Abstand schönsten Tag ausgesucht. Um 17:30 Uhr brachte uns der Bus des „Bergstätt-Express“ wieder zum Ausgangspunkt.


li. 1.Vorstand Heurung Helmut, re. Schmid Werner

Bergkameradschaft Enzian e.V.

Der traditionelle Enzianschafkopf fand erstmalig im Dorfsaal in Sibratshofen statt, trotz bester Platzverhältnisse fanden sich nur 11 Partien ein. Nach 64 Spielen gestaltete sich das Siegerbild wie folgt:

1. Platz    Ziegler Inge 108 Punkte
2. Platz    Walenta Albert 100 Punkte
3. Platz    Schmid Werner 81/7 Punkte und gleichzeitig bester Enzianer und damit Gewinner des Wanderpokals.

Der von Glücksfee Klaus Ruth geloste Trostpreis (25 €) ergatterte Albrecht Rudolf.

Nächstes Jahr ruft wieder der Enzianschafkopf, doch hoffentlich mit besserer Beteiligung!


Bergkameradschaft Enzian bietet Programm für alle Altersgruppen

Bilanz und Ehrungen – Verabschiedung von Wanderführern

Der Vorsitzende der Bergkameradschaft Enzian, Helmut Heurung, nannte den großen Weitnauer Verein eine Plattform für alle Altersgruppen. Gleichzeitig biete der Verein gerade älteren Mitgliedern einen Anschluss und verhindere damit Vereinsammung. Von der Osterwanderung mit Osterhasen-Suchen für Kinder, anspruchsvollen Mehrtagestouren im Gebirge bis zu Mehrtagesfahrten zu reizvollen Landschaften in Mitteleuropa bietet die Bergkameradschaft Enzian mit ihren 544 Mitgliedern ein großes Spektrum an Angeboten.

Heurung nannte beispielhaft für die vielen Veranstaltungen die Auftaktwanderung im vergangenen Jahr von der Steig-Höhe nach Wiederhofen, die Zweitagestour von Mittenwald zur Soiernspitze (2257m) und eine Sonderfahrt zur Basilika Ottobeuren, wo ein Benefiz-Orgelkonzert mit der gebürtigen Allgäuerin Martina Steinhauser-Kampelmann stattfand.

Heurung ging im Weiteren auf den neu erstellten Dorfbrunnen in Sibratshofen ein. Der solle im Frühjahr fertiggestellt werden. Die Kosten von fast 16.000€ werde durch Zuschüsse und Spenden mitfinanziert, belaste die Kasse des Vereins aber trotzdem erheblich. Der neue Steinbrunnen solle den Dorfmittelpunkt stärken und Treffpunkt sein. Ärgerlich nannte Heurung, dass die Tradition eines Gipfelbuches auf der Kugel nun eingestellt werden müsse. In den letzten Jahrzehnten seien interessante und bemerkenswerte Gedanken und Zeichnungen eingetragen worden, in letzter Zeit hätten Vandalen das Gipfelbuch beschmiert und schlecht behandelt. Die bisher ausgelegten Bücher seien jetzt im Archiv. Zweiter Bürgermeister Matthias Mayer lobte die vielseitige Tätigkeit des Vereins für alle Altersgruppen. Das Ausflugs-, Wander- und Bergsteigerprogramm sei weit über die Gemeinde hinaus einmalig.

Für langjährige Tätigkeit als Wanderführer ehrten Vorsitzender Heurung und stellv. Vorsitzender Norbert Hodruss Anna Keck, die sich für die „Dienstagswanderungen“ immer interessante Ziele unter dem Motto „Heimat vermitteln“ ausgesucht hat. Rudolf Kauf ehrten die beiden Vorsitzenden für seine langjährige Tätigkeit als Wanderführer der „Mittwochswanderungen“, die er immer selbständig und gut organisiert durchführte.

Für langjährige Mitgliedschaft ehrte die Enzian-Vorstandschaft eine große Mitgliederzahl:

Für 25 Jahre:
Lore Kästle

Für 40 Jahre:
Leni Albrecht, Albert Angerer, Karin Aschenbrenner, Philomena Dinser, Jutta Dölle, Günter Eisenhut, Gerlinde Gudermann, Walter Gudermann, Lothar Gschwind, Ludwig Häußler, Wally Häußler, Leokadia Herz, Gertraud Hug, Elfriede Keck, Marlene Kürschner, Paul Lipfert, Alois Möslang, Toni Nessler, Resi Pracht, Max Prinz, Willi Riedle, Jürgen Rimmel, Walter Rudhard, Elisabeth Ruf, Josef Socher, Martha Stoll, Hermann Strauß, Erika Ulmer, Hermann Vogel, Hildegard Walch, Rupert Weber

Für 40 Jahre Mitgliedschaft ehrten die beiden Vorsitzenden der Bergkameradschaft Enzian Helmut Heurung (vorne kniend) und Norbert Hodruss (li.) anlässlich der Jahresversammlung im Sibratshofener Dorfsaal eine große Anzahl von Mitgliedern.

Zwei langjährige Wanderführer wurden bei der Mitgliederversammlung in Sibratshofen verabschiedet: V.li. Norbert Hodruss (stellv. Vorsitzender), Anna Keck, Rudolf Kauf und 1. Vorsitzender Helmut Heurung.


Enzian Faschingskränzchen

 "Die Schlümpfe wirbelten durch die Sonne"

Wiederum proppenvoll waren die Räumlichkeiten des Gasthof "Sonne" in Wilhams bei der Familie Gudermann am Nachmittag des 03. Februar 2018. Denn es ist bekannt, dass bei Musik, Tanz, Spass und Einlagen kein Auge trocken bleibt. Vorstand Helmut Heurung begrüßte zu Beginn die 73zig Närrinnen und Narren und das erstmalig aufspielende "Bergstüble Duo" mit Fred und Hermann. Von Beginn an wurde munter getanzt, nur durch die "Einlagen" unterbrochen, was ein Beweis für die gelungene Musik war. Gegen 18.30 Uhr brachte uns der "Bergstätt-Express" wieder sicher nach Hause!
[Fotos]


Enzianer besuchten Ottobeuren

Zur Einstimmung in den Advent besuchten 50 Vereinsmitglieder und weitere Gäste aus Missen und Weitnau am Samstag, 02. Dezember 2017, die Basilika St. Alexander und Theodor in Ottobeuren. Auf Initiative von Franz Horn fand dort an der Marien Orgel ein Benefiz-Konzert mit der gebürtigen Allgäuerin Martina Steinhauser-Kampelmann statt. Nach der Begrüßung durch Abt Johannes Schaber und Textbeiträgen der anwesenden Nikolausdarsteller trug die Organistin Werke deutscher und französischer Komponisten vor. Anschließend folgte eine kurze Prozession durch das Kloster. Mit Gedanken zum Advent und einem Gebet eröffnete Abt J. Schaber die Weihnachtskrippe und erteilte den Besuchern nach einem gemeinsamen Schlusslied seinen Segen. Mit einer kleinen Einkehr in der Klostergaststätte und einem Bummel über den romantischen Weihnachtsmarkt endete dieser Vorabend zum 1. Advent. Bei der Omnibusheimfahrt von Unter- ins Oberallgäu ließen wir diesen schönen Tag noch einmal Revue passieren. Aus den Fahrpreiseinnahmen konnten wir einen Betrag für die “Kartei der Not” spenden.


Jahresabschlusswanderung der Enzianer über Laubenberg und Ebratshofener Kapf

Vom großen Parkplatz in Schüttentobel starten Wanderer aus verschiedenen Altersgruppen ihren Ausflug ins Westallgäu. Zuerst wurde die Ruine Hohenegg mit ihrer Kapelle besichtigt. Dann gings kurz in den Eistobel und durch ein Naturschutzgebiet nach Motzgatsried. Von hier unter strahlend blauen Himmel ging es auf den Laubenberg. Am Grat wurde eine verdiente Brotzeit, mit dem Blick von sehr nahe kommenden Schumpen verspeist. Der Zeitpunkt für die Pause war leider falsch gewählt. Ein Bauer hatte gerade begonnen sein Feld, an dem der Wanderweg entlang führte, zu beschütten. Nach einen schönem Ausblick vom Kapf auf Ebratshofen und die Nagelfluhkette erfolgte der Abstieg über Hinterstieg. In „Kroamers Einkehrstube“ wurden wir bestens von Susi und Wolfgang mit Kuchen und Seelen versorgt. Große Begeisterung brachte eine Übung an der „Hui-Maschine“. Alle freuen sich schon auf die Touren im nächsten Jahr. [Fotos]


Bergtour zum Entschenkopf

Zur letzten Bergtour 2017 trafen sich 11 Enzianer am 14.10.2017 um 6.00 Uhr in Missen. Wir starten in Reichenbach (830 m) Parkplatz Gaisalpe um 6.45 Uhr, mit Stirnlampe ging es durch den Tobel zur Gaisalpe. Von dort immer bergauf zum Falkenjoch, in wunderschöner Morgenstimmung. Nun wird es steiler südwärts über den Grat durch Latschenkiefern und gerölligen Serpentinen und einer kleinen Kletterstelle (1) zum Gipfel. Nach 3 1/2 Stunden sind wir am Gipfelkreuz angekommen. Bei einer atemberaubenden Fernsicht und wolkenlosen Himmel genießen wir unsere Brotzeit. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast gehen wir übers Gängele, wo unsere Konzentration noch gefordert ist zum oberen Gaisalpsee, wo wir noch eine kleine Rast einlegen und die warmen Sonnenstrahlen genießen. Nun geht es an den Abstieg über den unteren Gaisalpsee zur unteren Richteralpe, bei Radler, Weizen, Kaffee und Kuchen lassen wir diese wunderschöne Tour ausklingen. Nach 9 Stunden mit Pause und 1200 Höhenmetern sind wir alle wohlbehalten am Auto angekommen und sind dankbar und froh, dass wir dies erleben durften. [Fotos]


Bergkameradschaft Enzian - Abschlussfahrt

Der 15. Oktober 2017 bescherte uns 108 Enzianerinnen und Enzianern bestes spätsommerliches Herbstwetter. Nachdem sich in Isny die zwei Arnold-Busse nach dem "Einsammeln" zur Weiterfahrt trafen, wurden die Insassen über das Ziel aufgeklärt. Richtung Westen ging es zunächst nach Lindau-Reutin zum Dahliengarten. In Wombrechts sahen wir schon den dichten Nebel über dem Bodensee schweben und hatten die Befürchtung im Nebel zu versinken. Doch "Gott sei Dank" war der Nebel nur über dem See, sodass wir bei strahlendem Sonnenschein den Dahliengarten erreichten. Auf dem 1,3 ha großen Gelände sind die Dahlien in drei Bereiche aufgeteilt. Zum einen gibt es den Schaugarten, zudem ein Schnittsorten- und Sämlingsfeld. Bei der vielen Arbeit wird Betreiber Stefan Seufert von Jugendlichen unterstützt, die Projektarbeit leisten und dabei viele wertvolle Erfahrungen sammeln. In den Infos, die Stefan Seufert mit viel Fachwissen, Charme und Witz vermittelte, erfuhren wir unter anderem von drei Eigenarten der Dahlien:

1. Die Dahlien verströmen keinen Duft.
2. Es gibt keine blauen Dahlien.
3. Sie sind nicht winterfest und müssen daher vor jedem Winter ausgegraben werden.

Das Farbenmeer verließen wir um 13.15 Uhr, um in der "Ur-Alm" in Au/Bregenzer Wald den wunderschönen Tag ausklingen zu lassen. [Fotos]  


Preis "66" im "Zollerwirt". 

Endgültig Josef Frick,

den erstmals 2006 ausgespielten Gedächtnis-Wanderpokal "25 Jahre St. Georgs-Kapelle" bleibt nun dauerhaft in seinem Besitz. Nach 2007, 2014 und 2017, jeweils hieß der Sieger Josef Frick. Bei unseren Wirtsleuten Familie Möslang in Wengen waren wir wieder bestens aufgehoben. 27 Kartenspieler, darunter auch 8 Damen in 9 Partien wetteiferten hochmotiviert um die Preise. 9 Geldpreise sowie 18 Sachpreise waren zu verteilen. In zwei Runden wurde der Sieger ermittelt:

1. Platz 50 Punkte Josef Frick plus Wanderpokal
2. Platz 46 Punkte Andreas Wolf
3. Platz 44 Punkte Erich Natterer

ab Platz 10 wurden alle vom Sachpreise-Buffet aus bedient! Der Trostpreis - eine Brotzeit vom Wirt gespendet -, erhielt Josef Scheich mit 21 Punkten.Das Fazit der Teilnehmer- es ist immer wieder schee-, bis zum nächsten Jahr.


Vom Urisee auf die Dürrenberg Alm (1438m)

Geduld wird meist belohnt!
Die auf Donnerstag, den 21.09.2017 verschobene Dienstagswanderung wurde von der Sonne verwöhnt. Vor Reute links in Tirol liegt der romantisch gelegene Urisee. Von dort ging es zunächst den Forstweg entlang, dann bald links weg den Steig zur Alm hinauf. Der Steig ist ein gut begehbarer Pfad, der sich durch den Wald bergwärts schlängelt. Oben auf der Alm angekommen wurden wir vom grandiosen Ausblick auf Reute und die leicht verschneiten Berge belohnt, zudem vom freundlichem Alm-Ehepaar mit gutem Essen verwöhnt. Bei der Pause leisteten uns viele Mountainbiker (90 % E-Biker), die die breite Forststraße nutzen und einige Wanderer Gesellschaft. Beim Abstieg, bei dem auch wir den Forstweg nutzten, begleitete uns wunderbar warm die Spätsommer-Sonne und immer wieder erhaschten wir schöne Blicke auf den unter uns liegenden Urisee. Bei der Umrundung des mit kristallklarem Wasser befüllten Natursees, der keinen Zu- und Ablauf hat und daher bis zu 4 m an Wasserhöhe schwankt, hat eine maximale Tiefe von 38 m. Hier machten wir nochmals eine Pause, wo die restliche Brotzeit vertilgt wurde. Zufrieden über diese schöne Wanderung starteten wir unsere Autos Richtung Allgäu. [Fotos]


Jahresausflug der Bergkameradschaft Enzian

Einen rundum gelungenen Ausflug vom 24.08. bis 27.08.2017 erlebten 95 Enzianer und Gäste im Bayerischen Wald und in Prag. Über München nach Deggendorf und in Ludwigsthal fuhren wir zum Nationalparkzentrum Falkenstein. Hier konnten wir entspannt über das großzügige Freigelände schlendern und vom Aussichtsturm in sicherer Entfernung einem Wolfspaar zuschauen. Die Geschichte des Bayerischen Waldes wurde uns im Ausstellungsgebäude näher gebracht. Auf dem Weg zum Landhotel "Tannenhof" in Spiegelau machten wir noch einen Abstecher zur Bärwurzerei Hieke in Zwiesel, der die Geister wieder weckte!

Am zweiten Tag nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet machten wir uns auf zum Großen Arber. Bequem mit der Bahn ging es hinauf zur Bergstation. Nach einem kurzen steilen Anstieg erreichten wir das Gipfelplateau, wo bei herrlichem Wetter ins Land und in die Tschechei geschaut wurde. Der idyllisch gelegene Arbersee wurde per Fuß umrundet und der Besuch der Glasbläserei Weinfurtner in Arnbruck rundete den gelungenen Tag ab.

Am Tag drei ging es nach Prag. Zweifelsohne zählt Prag zu den schönsten Städten Europas, was wir beim Blick von der Prager Burg auf die Stadt bestätigt bekamen. Über die weltbekannte Karlsbrücke (eine reine Fußgängerbrücke) gelangten wir im Rahmen der Stadtführung in die Altstadt. Bei einer Schifffahrt auf der Moldau mit Abendbuffet konnten wir uns wunderbar vom Fußmarsch erholen und wurden noch mit eindrucksvollen Bildern von der "goldenen Stadt" in der Abendsonne belohnt!

Leider mussten wir am Tag vier unser schönes Hotel Richtung Heimat wieder verlassen. Zuvor machten wir noch Stopp in der 3-Flüsse-Stadt Passau. Bei einer Stadtführung wurden uns interessante Details näher gebracht. Beeindruckend war der Passauer Dom mit der größten Orgel der Welt und beängstigend die Hochwassermarken in der Altstadt. "Von jeder Haustür geht ein Weg nach Altötting": Über den größten deutschen Wallfahrtsort mit seiner Andachts- bzw. Gnadenkapelle ging es nach Buchloe zum Gasthof "Eichel".Das reichhaltige Buffet beendete traditionsgemäß unseren herrlichen Ausflug. [Fotos]


Dienstagswanderung, Karrenseilbahn- Rappenlochschlucht- (Dornbirn)

Bei idealem Bergwetter fuhren 24 Enzianer und 3 Gäste über Hittisau nach Dornbirn zur Karrenseilbahn. Auf der Bergstation der Seilbahn wurde unser Ausblick auf Dornbirn, Bodensee und Pfänder leider durch das etwas diesige Wetter getrübt. Unsere Wanderung führte hinab an der Spatenbachalpe vorbei zu einem schönen Brotzeitplätzchen. Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zur Umrundung des Staufensees. Durch die imposante Rappenlochschlucht gelangten wir direkt zu unserer Einkehr (Rappenlochstadl) und es waren die 650 HM nach unten geschafft. So ging für uns Wanderfreunde ein schöner Tag zu Ende und gelangten froh gelaunt wieder zum Ausgangsort nach Seltmans zurück.


Dienstagswanderung der Enzianer um den Vilser Kegel

17 Wanderer starteten vom Parkplatz an der Vilser Kirche. Auf breitem Fahrweg ging es durch den Wald zügig nach oben. An einer Schautafel wurde über den riesigen Steinbruch informiert, dessen Kalk im Tal zu Zement verarbeitet wird. Die Vilser Alm hatte Ruhetag, so wurde oberhalb am schattigen Waldrand eine Trinkpause eingelegt. Dann begann der schweißtreibende Aufstieg zum Hundsarschjoch. Nach kurzer Erholung erfolgte der Abstieg auf schmalem steinigem Pfad. In einem lichten Wald wurde die verdiente Mittagspause gehalten. Bei der Einkehr unter Kastanienbäumen im „Schwarzen Adler“ in Vils war die Stimmung bestens.


Tagesfahrt an den Zürichsee am 16.07.2017

Mit zwei Bussen der Firma Arnold erlebten 97 Enzianer und Gäste einen herrlichen Ausflug. Bei bestem Wetter starteten wir gemeinsam in Isny, vorbei an Lindau durch den Pfändertunnel, bei der Zollstelle Mäder in die Schweiz, auf der Rheintalautobahn bis Mels, am herrlich gelegenen Walensee vorbei, über den Damm nach Rapperswil-Jona. Die am oberen Zürichsee mit ca. 29.000 Einwohnern zählende Stadt hat ihren ganz besonderen Charme. Die engen Gassen, das erhabene Schloss und vor allem die Rosen. 16.000 Rosenstöcke aus 600 Sorten waren zu bewundern. Konzentriert in den zwei Schlossgärten sind sie ein Nasen- und Augenschmaus. Landschaftlich unübertroffen gestaltete sich die Rückfahrt über Wattwill nach Wil und nach St. Gallen. In der Hauptstadt des gleichnamigen Kantons genossen wir den kurzen Abstecher, um bei Sonnenschein ein leckeres Eis und einen Kaffee zu genießen. Unzählige Segelboote erblickten wir auf dem tiefblauen Bodensee auf unserer Weiterfahrt nach Hörbranz, wo wir im Biergarten des Gasthof "Krone" den herrlichen Ausflug beendeten. [Fotos]


2-Tages-Bergtour “Karwendel-Soiernspitze”

Samstagmorgen um 5:00Uhr trafen sich 9 Mitglieder des Enzian-Vereins in Seltmans. Trotz des starken Regens starteten wir um 7:00Uhr in Mittenwald von Sainsbach aus von 900 Höhenmeter. Mit guter Laune liefen wir 3 Stunden lang, trotz strömendem Niederschlag, in steilen Serpentinen auf 1856m, den Lausberg. Nach der Kletterei auf das Gipfelkreuz des Seinskopfs (1895m) ging es nach einer kleinen Brotzeit weiter in Richtung Soiernspitze. Auf einem schönen Höhenweg mit einem abwechslungsreichen Blick von Berggämsen und Nebelspiel marschierten wir bei immer besser werdendem Wetter Richtung Felderkreuz, weiter entlang unterhalb der Soiernschneid, Reisende Lanspitze zur Soiernspitze (2257m). Der höchste Punkt unserer Tour, den wir um 14:00Uhr erreichten. Frisch gestärkt, nach der zweiten Brotzeit, ging es auf einem steilen und steinigen Pfad hinunter zur Krinnenkofler Hütte (1391m), die wir gegen 17:30Uhr erreichten. Die Übernachtung auf der Selbsversorgerhütte bot im angenehmen Quartier die ausreichende Menge an Schlafgelegenheiten. Hüttenruhe war ab 22:00Uhr.  In der nebenanliegenden Vereineralm wurde ein ausgezeichnetes Abendessen serviert. Nach einem leckeren Frühstück und einem super Bergblick reflektierten wir noch einmal  den sich im schönsten Sonnenschein zeigenden taffen Aufstieg empor des Berges. Die nachfolgende dreieinhalb stündige Wanderung abwärts des Jägersteigs, vorbei an vielen Wasserfällen und Brücken, bot sich nochmals die Sicht auf den Höhenweg des vergangen Tages. Die gelungene Tour endete in einem kleinen Wirtshaus in der Nähe von Mittenwald. [Fotos]


Bergtour zur Kogelseespitze

Am Samstag, 24. Juni trafen sich acht Enzianer und ein Gast zu einer Bergtour, Ziel war die „Kogelseespitze“ mit 2647m im Lechtal. Anfahrt war über Wertach, Oberjoch ins Lechtal, nach Elmen, die Hahntenjochstrasse hoch bis Boden (1353m) und durchs Angerletal zur Hanauer Hütte (1920m). Diese liegt am Rande des Parzins, einem von Felsbergen umrahmten Hochkar. Der Anstieg ging am unteren Parzinsee vorbei übers Gutelseejoch. Den Gipfel erreichten wir um 11.30 Uhr. Unser Gipfelsieg wurde von einer heranziehenden dunklen Wolke getrübt. Diese entlud sich mit heftigen Regen- und Graupelschauern und sehr starker Abkühlung. Schade keine Bergsicht! Nach zehn Minuten war  der „Spuk“ vorbei. Nach dem Gipfelfoto stiegen wir dann 400 Höhenmeter ab. Jetzt konnten wir bei schönstem Wetter unsere „Gipfelbrotzeit“ nachholen. Nach der Einkehr in der Hanauer Hütte mit Kaffee und Kuchen setzten wir den Abstieg fort. So konnten wir zufrieden unsere Heimfahrt antreten. [Fotos]


Dienstags-Wanderung
„Zirmgratrunde Füssen“

Bei herrlichem Bergwetter machten sich am 20 Juni, 16 Enzianer und 1 Gast auf nach Oberkirch am Weissensee. Die Route führte uns zuerst am Weissensee entlang über einen schattigen Waldpfad zum Alatsee, und dann weiter hoch bis zur Salober Alpe. Sehr imposant war der Ausblick über die vier Seen, (Weissensee, Hopfensee, Forggensee und Bannwaldsee). Ein steiler Anstieg führte uns zum Zirmgratgipfel (1291m), wo wir an einem schattigen Plätzchen die Mittagspause verbrachten. Mehrere Trinkpausen waren bei dem schwülen Wetter notwendig.
Der Abstieg ging über Roßmoos zurück zum Weissensee, wo sich einige Enzianer im See erfrischten. Die Einkehr verbrachten wir am Seeufer. Anschließend ging es wieder zurück zum Startpunkt nach Seltmans.


Bergtour Imberger Horn (1665 m)

Bei herrlichem Wetter trafen sich 13 Enzianer in Sibratshofen, um auf das Imberger Horn zu wandern. Über Missen, Immenstadt, Sonthofen, Hindelang gelangten wir nach Bruck, wo wir unsere Autos parkten.
Anfangs auf einem schmalen Weg und weiter über Spritzteerdecken erreichten wir nach 1 1/2 Stunden die Bergstation der Hornbahn. Nun ging es steil bergauf zum Imberger Horn. Oben angekommen genossen wir bei einer deftigen Brotzeit die tolle Aussicht. Danach gelangten wir über Felsen und Wurzeln über den Straußbergsattel zur Straußbergalm, an der Hütte vorbei nochmals steil durch den Wald zur Bergstation. Verdientermaßen gönnten wir uns nun eine ausgiebige Pause in der Bergstation. Nach der lustigen Einkehr packten wir dann wieder unsere Rucksäcke. Nach einem Tipp vom Wirt für den Rückweg wählten wir seine Variante und gelangten sicher zu unserm Parkplatz. Nach dieser schönen Tour fuhren wir zufrieden Richtung Heimat.
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Maiandacht am 28. Mai 2017 im Burggarten der Alttrauchburg

Hochsommerliche Temperaturen erlebten ca. 100 Enzianer und Gäste im Burggarten der Alttrauchburg bei unserer traditionellen Maiandacht der Bergkameradschaft Enzian. Geistlicher Rat Dr. Rudolf Funk und der Kirchenchor aus Sibratshofen unter der Leitung von Frau Schiller, mit Vorstand Anna Keck gestaltenden die wunderschöne Maiandacht. Auf das Wirken der Mutter Gottes wurde wieder erinnert, was dann auch mit dem Marienlied eindruckvoll belegt wurde. Vorstand Helmut Heurung bedankte sich bei den Mitwirkenden und verwies auf den schattigen Biergarten bei der Burg!  


Frühlingsfahrt am 20. Mai 2017 nach Tübingen

Das Wetter war auf unserer Seite als 66 Enzianer und Gäste über eine schöne Landpartie (Leutkirch, Bad Wurzach, Biberach, Riedlingen, Zwiefalten, Engstingen) Tübingen erreichten. Die im Neckartal zwischen Nordschwarzwald und der Schwäbischen Alp gelegenen Universitätsstadt Diebenga mit ihren ca. 27000 Studenten zeigte sich vorsommerlich. Bei einer Stadtführung erfuhren wir einiges über diese 90000 Einwohner zählende Stadt. Nicht nur, dass auch Goethe schon mal bei den Studenten zu Besuch war und die Stadt in den Wirren des 2. Weltkriegs "Gott sei Dank" verschont blieb, was in der sehenswerten Altstadt erkennbar ist. Vor der individuellen Freizeit erlebten wir auf dem noch jungen Neckar noch eine lustige Stocherkahnfahrt, die mit 16 Personen besetzten Kähne werden nur mit langen Stecken angetrieben und gesteuert. Leider sind das verschiedene Konkurrenzunternehmen, sodass es doch ein bischen hektisch beim Verteilen zuging Den restlichen Nachmittag genossen wir beim Schlendern in den engen Gassen sowie beim verdienten "Einkehrschwung". [Fotos]


Dienstagswanderung „Rund um den Aigiser Kapf“

Praktische Heimatkunde betreiben konnten am Dienstag, 16. Mai, 15 Wanderbegeisterte der Bergkameradschaft Enzian. Damit eröffneten wir die Dienstagswanderungen der Saison 2017.
Heute führte sie uns von der Steig-Höhe zwischen Sibratshofen und Ebratshofen über Fischbach rüber zur Kreuzlesanhöhe Hintereck bei Aigis. Schöne Ausblicke auf die noch verschneite Allgäuer Bergwelt, aber auch zum Säntis hatten sich bisher schon aufgetan und erst recht auf diesem schönen Plätzle. Durch Aigis führte uns dann der Weg weiter zwischen Wiesen und Wald nach Geratsried. Auf dem Weg nach Wiederhofen erleichterten wir erst den Rucksack von der bisher mitgetragenen Brotzeit. Herrlich blühten die Wiesen, die Bauern begannen zu mähen angesichts des guten, sonnigen Wetters. Hinauf zum Kreuz über Wiederhofen blickten uns sogar schon kleine, blaue „Schusternägele“ entgegen. Der Rundblick hier mit Missen im Vordergrund beeindruckte sehr, bevor wir wieder durch den Wald nach Aigis marschierten. Hier nahmen wir den Weg im großen Bogen um die Kreuzlesanhöhe, anschließend schloss sich der Kreis und wir strebten wieder unseren abgestellten Autos zu.
In der Radler-Einkehr „Rupp“ durften wir zu Gast sein und uns nach dieser schönen heimatlichen Wanderung stärken und wohlfühlen. Dafür einen ganz besonderen Dank!


Frühlingswanderung “Wilde Iller”

Am 29. April wegen Schnee ausgefallen, am 13. Mai trocken und weissblau, gewandert.

26 Enzianer und Gäste hatten an dem Samstag einen guten Draht nach oben, denn die Frühlingswanderung war ein voller Erfolg.
Eigentlich eine Walking Strecke, doch auch passend für eine abwechslungsreiche Tour. Ausgangspunkt waren die Sportanlagen in Bad Grönenbach, durch die Wohnsiedlung dann leicht ansteigend durch den Wald nach Frauenkau, über Haitzen, Hohmanns, Schachen und weiter nach Oberbinnwang. Unterwegs begeisterte die Landschaft die Wanderer immer wieder aufs Neue, weite Felder, verstreute Gehöfte und der weissblaue Himmel waren dafür verantwortlich. 
Nun ging es bergab hinunter zur Iller, zuerst der Abstecher zur neuen Stahlbrücke mit Aussichtsturm, von wo der Wasserfall des Stauwehr`s noch imposanter erschien. Zurück zur eigentlichen Strecke führte uns der Weg jetzt der Illerschleife entlang. Die unberührte Natur, das Lichterspiel der Sonne und die an dieser Stelle breite Iller mit ihren Brutinseln für die Schwäne - grandios -.
Doch das stellenweise sehr feuchte dadurch rutschige Geläuf an der Iller erforderte manch helfende Hand. Am "Schönauer Bänkle" angekommen - was noch einen herrlichen Blick auf die Illerauen bot - ging es wieder bergauf Richtung Rothenstein. Dort an der kleinen Wassertretanlage sammelten wir nochmals unsere Kräfte um den ansteigenden Weg durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt zu meistern. Im sehr guten Cafe "Neumair" in Bad Grönenbach, bei Kaffee und Brotzeit beendeten wir diese wirklich beispiellose Frühlingswanderung.
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Preiskegeln 2017

Zum Preiskegeln in Durach trafen sich in "Gaiser`s Kegelstuben" die Enzianer - die sonst eher zum Wandern gehen-, zum Ausgleichssport. Mit Elan und Freude wurden auf zwei Bahnen die Kegel abgeräumt. Beim Mannschaftskegeln, wie auch beim anschließenden Preiskegeln hatten die 15 Enzianer sichtlich ihren Spass, auch wenn mal eine Kugel daneben ging!

Gesamtsieger wurde mit 47 Holz Ruf Werner der den Wanderpokal und denn Herrenpokal mit nach Hause nahm. Siegerin bei den Damen wurde Mayer Annemarie. Alle platzierten wurden mit kleinen Sachpreisen beglückt.


Osterwanderung 2017

36 Enzianer und 3 Gäste machten sich am Ostermontag, den 17.04.2017  um 13:30 Uhr auf den Weg vom „Wanderparkplatz bei Eisenharz“ nach Brugg bei Gestratz. Vom Baden-Württembergischen ging es über Untervorholz-Obervorholz-„Osterwaldreute“, Hochglend und Rutzen ins Westallgäuer Brugg. Die Nester vom Osterhasen suchten und fanden die Kinder natürlich im Osterwald bei Osterwaldreute. Auch wenn gerade zu Beginn der Wanderung heftiger Regen einsetzte und die Witterung die ansonsten grandiose Aussicht auf die Allgäuer Voralpen verhinderte, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Im sehenswert umgebauten und wieder eröffneten Gasthaus zur Post (einer der Gasthöfe an der alten Poststrecke) konnten wir uns ausgiebig stärken, ehe uns um 17:15 Uhr der Bus des Bergstätt-Express wieder zu unseren Autos brachte. Trotz dieser widrigen Witterungsumstände war es doch eine erfreuliche Anzahl an Enzianern, die sich nicht „hinterm Ofen versteckten“.


Verabschiedung

Einen würdigen Rahmen bot die 42. JHV der Bergkameradschaft Enzian für die Verabschiedung teilweise langjähriger Funktionsträger. Im Namen der Vorstandschaft, sowie aller Mitglieder nochmal ein herzliches "Vergelt`s Gott".

v.li. Erika Ulmer,Schriftführer; Erhard Spatscheck, Helmut Heurung, Vorstand; Fini Immler, Anton Burger, Bärbel Höß, Rosmarie Helmle, Harald Weber, Franz Kürschner, Erika Mayer, Norbert Hodruss, 2.Vorstand; Resi Reichart


Enzian Preisschafkopfen

Wiederum proppenvoll war der Gasthof Adler in Sibratshofen beim Preisschafkopfen der Bergkameradschaft Enzian. 15 Partien (60 Kartenfreunde) waren dafür verantwortlich. Ein bischen Wehmut war an diesem Abend zu spüren, denn der Wirtschaftsbetrieb der Familie Dieterich wird im August aus Altersgründen eingestellt. Seit 1979 wurde vom Enzianverein der Preisschafkopf im Adler durchgeführt, ab 1983 waren wir “Gast” bei der Wirtsfamilie Dieterich - wir haben uns immer wohlgefühlt –. Zur Erinnerung: 1979 errang Eisenhut Ignaz mit 251 Punkten den 1.Platz, Zoltek Hans wurde zweiter und Lerpscher Wendel belegte Platz drei. Beim aktuellen Kartlerabend waren auch wieder 8 Damen mit am Tisch die mit einem Piccolo und unser ältester Teilnehmer Rist Karl mit einer Flasche Wein für ihr kommen belohnt wurden. Nach spannenden Spielen und einiger Solo-Tout standen die Sieger fest.

1.Platz mit 94 Punkten Mayer Georg
2.Platz mit 90 Punkten Baumann Hans
3.Platz mit 89 Punkten und bester Enzianer, somit Gewinner des Wanderpokals wurde Mugrauer Konrad.

Den Trostpreis mit 35 Punkten (eine Brotzeit von der Wirtin gespendet) errang Klenk Daniel. Neben den 20 Geldpreisen wurde noch jeder platzierte mit einem Sachpreis bedacht. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung die auf jeden Fall eine Fortsetzung erfährt – nur wo wissen wir noch nicht –.


Bergkameradschaft Enzian wird weiter von Helmut Heurung und Norbert Hodruss geführt
   -    Viele Ehrungen langjähriger Mitglieder

Die Bergkameradschaft Enzian absolvierte bei der Jahresversammlung im Dorfsaal Sibratshofen ein Mammutprogramm. Die Neuwahlen und die Ehrung von über fünfzig langjährigen Mitgliedern und verdienten Mitarbeitern ergaben ein sehr umfangreiches Programm. Bei den Neuwahlen wurde dem Stamm der Vorstandschaft das Vertrauen ausgesprochen, lediglich bei den fünf Beisitzern gab es auf eigenen Wunsch einige Änderungen.
In seinem Jahresbericht betonte Vorsitzender Helmut Heurung, dass auch 2016 bei Wanderungen und Bergtouren keine Unfälle passiert seien. Derzeit hat die Bergkameradschaft Enzian als einer der größeren Vereine im Markt Weitnau 547 Mitglieder. Eine große Anzahl an Wanderungen und Bergtouren, jeweils mit Wander- und Bergführern, wurden durchgeführt. Daneben fanden Tagesfahrten mit interessanten Zielen und eine Viertagesfahrt in den Chiemgau, an den Königssee und das Salzburger Land statt. Stellvertretend für die vielen Wanderungen berichtete Heurung von einer Wanderung von Sibratsgfäll und dem Bregenzer Wald. Zweiter Bürgermeister Matthias Mayer würdigte die erfolgreiche Vereinsarbeit der Vorstandschaft und das vielseitige Programm der Bergkameradschaft Enzian.
Eine „Ehrenordnung“, die von der Vorstandschaft entwickelt wurde, stellte Heurung im Anschluss vor. Darin werden Ehrungen, Geburtstagsbesuche, Jubiläen und das Totengedenken geregelt. Im weiteren Verlauf ging Heurung auf die Pflege der St. Georgskapelle, des Kugelkreuzes und des Sibratshofer Dorfbrunnens ein. Dieser soll umgestaltet werden und ein neues Gesicht mit einem Steinbrunnen erhalten.

Bei den Neuwahlen gab es folgendes Ergebnis:

1.Vorsitzender: Helmut Heurung
Stellvertreter: Norbert Hodruss
Schriftführerin: Erika Ulmer
Kassier: Werner Schmid
Beisitzer: Kopf Brigitte, Rasch Anton, Reichart Resi, Weber Rupert

Da drei Jahrgänge zusammengefasst wurden, gab es bei den Ehrungen für 40 Jahre Mitgliedschaft eine große Anzahl:

40 Jahre Mitgliedschaft in der Bergkameradschaft Enzian:

Eisenhut Ignaz, Babl Reinhard, Herb Matthäus, Herz Claudia, Hindelang Robert, Huber Hildegard, Hueber Benedikt, Hueber Richard, Iglthaler Helmut, Kalmbach Margot, Lerpscher Wendelin, Ortmann Josef, Rietzler Georg, Rietzler Robert, Rietzler Alwin, Rudhard Hans, Steigner Josef, Sutter Johann, Thaler Siegfried, Tronsberg Erwin, Tronsberg Hilde, Adelgoss Siegrid, Herz Franz, Hindelang Peter, Keller, Wolfgang Prinz Alfred, Richter Wilfried, Rosner Gerhard, Rudhard Cölestin, Ruf Werner jun., Schmid Werner, Walch Franz, Bartsch Albertine, Blank Josef, Blank Markus, Kling Martina, Kraus Franz, Kürschner Franz, Ruf Werner sen., Rupp Hubert, Schneider lrmgard, Städele Manfred, Steinherr Gabriele, Videau Conny, Vogel Karl, Vogel Luise [Fotos]

25 Jahre Mitgliedschaft:

Beschler Franz, Eckart Charlotte, Mader Dirk Michael, Maier Thomas, Möslang Franz, Sontheim Ottmar, Stoll Michaela

  • Für 40 Jahre, teilweise über 40 Jahre Mitgliedschaft ehrten der Vorsitzende der Bergkameradschaft Enzian, Helmut Heurung (li.) und sein Stellvertreter, Norbert Hodruss (re), im Dorfsaal Sibratshofen viele Mitglieder, die seit über 40 Jahren dem Verein angehören.
  • Auch für 25jährige Mitgliedschaft ehrten Helmut Heurung(li) und Norbert Hodruss(re) langjährige Mitglieder.

Faschingskränzchen

Ein wiederrum erfolgreiches Faschingskränzchen erlebten 72 Enzianer und 4 Gäste im Gasthaus “Sonne” in Wilhams bei Familie Gudermann. Nach seiner Musik von Profi “Toni” tanzten alle ausgelassen nur durch die “Einlagen” unterbrochen bis zum Schluss. Die 7 Enzian-Damen, Heidi und Leni und s`Dorle unterhielten uns bestens mit ihren Darbietungen. Nur widerwillig stiegen wir um 18.30 Uhr in den Bergstätt-Express, der uns sicher nach Hause brachte. [Fotos]


Winterwanderung um den Oberstaufener Kapf

Ein grandioses Panorama eröffnete sich den 22 Enzianern und 4 Gästen oberhalb Oberstaufen`s, am Kapf. Der kleine Abstecher vom Premium-Wanderweg hat sich gelohnt. Im Osten der Hausberg von Immenstadt, der Mittag und ganz im Westen das gewaltige Säntis-Massiv. Bei strahlender und schon wärmender Sonne genossen wir den Ausblick. Zu Beginn starteten wir zunächst in Sinswang Richtung Norden eine kleine Aufwärmrunde, ehe es dann stetig doch sanft ansteigend nach Saneberg und zur Waldgrenze ging. Im Wald gab es durch die Sonnenstrahlen ein wunderbares Wechselspiel zwischen Licht und Schatten. Auf dem Hügelrücken entlang und nochmals durch den Wald und freie Strecken gelangten wir an einem einzeln gelegenen Hof im leichtem Bogen wieder zum Ausgangspunkt (Skilift) zurück. In Sibratshofen im Gasthaus “Adler” wurde uns bei leckerem Kuchen und Brotzeit wieder einmal bewusst, dass sich ein Enzianausflug immer wieder lohnt! [Fotos]


Schneeschuhtour Kalzhofer Höhe am 28.01.2017

Bei strahlendem Sonnenschein und herrlichem Winterwetter starteten elf Schneeschuhläufer von Kalzhofen aus hinauf zur Muttener Höhe und weiter zur Kalzhofer Höhe 1118m.
Dort genossen wir bei einer ausgiebigen Rast die wärmenden Sonnenstrahlen. Dann ging es nochmals weiter bis zum Hompessen-Gipfelkreuz .Von dort wanderten wir wieder talwärts über die schneebedeckten Weideflächen an der Mohralpe vorbei, die leider geschlossen hatte. Anschließend gelangten wir nach vier Stunden Gehzeit inklusive Pause wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück.
Bei einer gemütlichen Einkehr ließen wir die Tour ausklingen. [Fotos]


Fackelwanderung 2017

Lag es vielleicht an den eisigen Temperaturen der vergangenen Tage oder war es noch die Trägheit nach den Feierlichkeiten? Doch die 12 Enzianer hatten ihren Spass, denn im Schein der Fackeln glitzerte der viele Schnee fast schon Geheimnisvoll! In einer guten Stunde meisterten wir den gut präparierten Weg vom Schüttentobel nach Harbatshofen. Im Anschluss fuhren wir noch nach Wilhams in den Gasthof “Sonne” zur gemütlichen Einkehr.


“Enzianer” beschließen Wandersaison

Von Rosmarie Helmle organisierte letzte Enzianaktion war ein Dankgottesdienst in der St. Josef Kapelle in Wilhams, zelebriert von Pfarrer Michael Heinrich. Die Dienstags und Mittwochswandergruppe feierte das wiederum unfallfreie Wanderjahr 2016. Im Brauereigasthof “Schäffler” in Missen dankte der bei den meisten Wanderungen teilnehmende Ehrenvorstand Cölestin Rudhard im Namen aller Wanderer den anwesenden Tourenführern für die geleistete Arbeit und überreichte Ihnen ein kleines Präsent. Bei Kaffee und Kuchen ließen die 33 Vereinsmitglieder den Nachmittag gemütlich ausklingen.


Enzian-Abschlussfahrt nach Polling

In Polling mitten im Pfaffenwinkel gibt es seit 2003 Minis-Raritäten-Stadl von Dominikus Weiß, der leider im Januar 2016 verstorben ist. Seiner großen Sammelleidenschaft haben wir es zu verdanken, dass man heute in zwei großen Stadeln auf drei Stockwerken seine Errungenschaften bewundern kann. Nach Kaffee und Kuchen (gedeckt war in einem alten Zugspitzbahnwaggon aus dem Jahre 1950 und im Freien) wurden die Enzianer in vier Gruppen von den Familienmitgliedern durch die Antikwelt geführt. Von Kutschen, landwirtschaftlichen Geräten und Werkzeugen, Motorrädern, Waschmaschinen und anderen Haushaltsgeräten, Wintersportgeräten, Pferdegeschirren, Kassen- und Rechenapparaten, chirurgischem Besteck bis zum stattlichen Landauer und vielem mehr war alles vorhanden. Rund 400 Kuhschellen und -glocken ergänzten die großartige Sammlung. Auch ein dreirädriges Fahrzeug zum Biertransport (weltweit gib es davon nur noch drei Stück) weckte unser Interesse. In Eberfing im Landgasthof "Zur Post" ließen wir bei Brotzeit und Musik den tollen Nachmittag ausklingen. [Fotos]


Dienstagswanderung am 25. Oktober 2016

Etwas Nieselregen, aber auch vereinzelter Sonnenschein begleitete 10 Mitglieder der Bergkameradschaft Enzian bei der Tour um die Alpe Eck bei Gunzesried. Zunächst wanderten wir auf Forstwegen über die Geißrücken Alpe (1102 m) zum Hotel “Allgäuer Berghof” (1206 m), das von der Familie der ehemaligen Skiolympiasiegerin von 1956, Ossi Reichert, bewirtschaftet wird. Weiter ging´s über den Panoramaweg, der die Skigebiete von Ofterschwang und Gunzesried verbindet, zur Weltcup Hütte und zum Ofterschwanger Horn (1406 m). Hier öffnete sich uns der Blick ins Illertal, zum Allgäuer Hauptkamm und zur Marktgemeinde Oberstdorf mit den Schattenberg Schanzen. Nach einer kurzen Brotzeitpause wählten wir den Abstieg durch den Kempter Wald zum Ostertalbach und zurück zum Ausgangspunkt (1004 m), den wir nach etwa 3,5 Stunden Gehzeit erreichten. Das Riedbergerhorn, der Siplingerkopf und die Nagelfluhkette vom Mittag bis zum Hochgrat, zeigten sich dabei in bunten, herbstlichen Farben. Bei der gemütlichen Einkehr im Berggasthof “Alpe Buhl” ließen wir die spätherbstliche Wanderung nochmals Revue passieren. [Fotos]

 


Enzianer in der Bergfischzuchtanlage in Gunzesried

Eine Quelle im Einzugsgebiet der Alpe Rauhenberg war die Initialzündung für die Idee einer Fischzuchtanlage in Gunzesried. So ist mit Beharrlichkeit, Kraft und Idealismus eine beispiellose Anlage entstanden. Mit dem Elsässer-Saibling (es gibt den Bach- sowie See-Saibling), der auch ein sehr guter Futterverwerter ist, wurde ein hervorragender Speisefisch gefunden, der von der Brut bis zur Schlachtreife die Anlage durchschwimmt. Den drei Betreiberfamilien kann man nur gratulieren und ihnen den verdienten Erfolg wünschen. Mit Sachverstand und Freude führte uns Gerd-Heinz Buchelt durch die Anlage, wobei er auf jede Frage kompetent Auskunft gab. Beispielsweise darf das frische Quellwasser nicht zu kalt sein und die Ausscheidungen der Fische werden über eine ausgeklügelte biologische Kläranlage gereinigt. Nach der Führung wurden die 25 Enzianer im rustikalen Blockhaus, in dem das Restaurant integriert ist, mit einem Fisch-Buffet verwöhnt. Da viele noch an ihre Lieben zu Hause dachten, wurde der eine oder andere Fischleckerbissen eingekauft!


Preis “66” der Bergkameradschaft Enzian e.V.

Beim Preis “66” der Bergkameradschaft Enzian e.V. beim Zollerwirt in Wengen, kartelten 7 Damen und 20 Herren um den Wanderpokal.
Nach zwei Runden stand der Sieger fest, Albrecht Hans aus Friesenried mit 54 Punkten. Zweiter und bester Enzianer Schmid Werner mit 46 Punkten. Platz drei ging an Natterer Josef mit 45 Punkten, den Trostpreis –vom Wirt gespendet- ging an Zanker Josef mit 25 Zählern!
Alle Platzierten wurden mit Sachpreisen bedacht.


Herbstwanderung der Bergkameradschaft ENZIAN Weitnau

Nachdem die Wanderung  um die Reuterwanne  bei Wertach zweimal verschoben werden musste, trafen sich bei herrlichem Herbstwetter 20 Enzianer und zwei Gäste zu dieser Tour. Beim Rathaus Wertach erhielten sie die Mautkarten für die Benutzung der Auffahrt zur Buronhütte auf 1.200 m. Vom Parkplatz aus  ging es zunächst abwärts  zur Haslach-Alpe. Danach stieg das Gelände kontinuierlich an, bis sich auf 1.172 m Höhe  die Wege teilten. Weiter wanderte man bergauf durch herbstlichen Wald, bis bei einem größeren Holzeinschlag eine Trink- und Fotopause eingelegt wurde. Der Weg führte an der Rückseite des Pfeiferberges vorbei und erreichte schließlich die Obere Alpe Reuterwanne. Dort wehte leider ein kalter Wind. Daher wurde die verdiente Brotzeitpause etwas ungemütlich. Nach dem Aufbruch, die Reuterwanne immer zur Rechten, ging der Blick hinunter auf die Untere Alpe Reuterwanne und die Ortsteile der österreichischen Gemeinde Jungholz. Am Abzweig des Weges nach Vorderreute auf 1.403 m Höhe schlugen die Wanderer die Richtung zur Alpe Blösse ein. Hier führte ein neuer Forstweg unter dem Skilift hindurch. Eine wunderbare Aussicht belohnte für die Mühen des Aufstiegs. In strahlender Sonne  lagen der blaue Grüntensee,  der Grünten,  die Vorberge bis zum Hauchenberg und die vielen kleinen Orte bis zu den Windrädern von Wildpoldsried. Beeindruckt von der schönen Aussicht setzten die Enzianer ihren Weg fort. Im weiteren Abstieg wurde es immer steiler und stellte erhebliche Anforderungen an das  Gleichgewicht. Aber alle Teilnehmer der Gruppe erreichten problemlos das Ziel, die Buronhütte.Nach der Abfahrt auf der schmalen und kurvenreichen Mautstraße wurde bei einer Einkehr im sonnigen Biergarten des Buron Stadl der schöne Wandertag zufrieden  beendet.


Zwei-Tages-Tour zur Lechtaler Wetterspitze

Am Samstag, den 10.09.2016 trafen sich sieben Enzianer und drei Gäste zur Bergtour auf die Holzgauer Wetterspitze (auch Lechtaler Wetterspitze genannt). Sie liegt im österreichischen Bundesland Tirol, der markante Felsturm, der bis zu 500 m senkrecht abfällt, ist mit 2895 m der sechsthöchste Gipfel der Lechtaler Alpen. Unsere Route startete in Stockach (1.070 m) und führte uns an der Ortsstraße bis zur Lechtalklause, von dort ging der Weg zunächst rechts hinauf über Kehren aufs Hölzle und dann durch mehrere Felstunnel zur Sulzlalm (1.466 m), in der wir eine Kaffeepause einlegten und uns von zwei Mitgliedern verabschiedeten, die den Heimweg antraten. Danach stiegen wir auf die Frederick-Simms-Hütte (2.002 m), in der wir einen schönen Abend erlebten und unser Nachtlager aufschlugen. Am folgenden Tag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück südlich über das Fallenbacherjoch (2.753 m), das uns einen Blick auf ein paar Steinböcke ermöglichte. Über den Südgrat erreichten wir nach drei Stunden den Gipfel. Die letzten 80 Höhenmeter erforderten leichte Kletterei im Bereich II, trotz Drahtseilversicherung waren Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Oben belohnte uns ein fantastisches 360°-Bergpanorama, was uns die Brotzeit noch besser schmecken ließ. Der Abstieg führte uns wieder zurück zum Fallenbacherjoch, an dem sich unser Rückweg gabelte. Wir stiegen über Geröllhalden zum Fallenbacher Gletscher und zum Fallenbacher See (2.050 m) ab und freuten uns über den Anblick von Gämsen und Murmeltieren. Unterhalb des überschaubaren Gewässers liegt ein imposanter Wasserfall mit einer geschätzten Höhe von 120  m. Ein schmaler, schmieriger Steig führte uns an der Nordseite des Wasserfalls hinab ins Grießltal zur Baumgartlalpe (1661 m), die wir nach circa drei Stunden erreichten und erneut eine Kaffeepause mit Brotzeit einlegten.  Unsere Autos fanden wir nach einem Endspurt von eineinhalb Stunden über sechs Kilometer Forstweg oberhalb des Ortes Bach vor. Hier endete unsere wunderschöne Zwei-Tages-Tour bei leichtem Nieselregen, der uns die letzten 30 Minuten noch begleitete. [Fotos]


Jahresausflug der Bergkameradschaft Enzian 2016

Am Donnerstag, den 25. August starteten 99 gut gelaunte „ Enzianer“ zu ihrem 4-tägigen Jahresausflug. Über die Klosteranlagen von Benediktbeuren (Brotzeitpause) ging es in das Chiemgau. Ziel war hier die Biathlon Arena von Ruhpolding. Zur Weltmeisterschaft 2012 wurde die gesamte Anlage generalüberholt und es entstand das modernste und kompletteste Biathlonzentrum der Welt (hier werden z.B. bis zu 18.000 m³ Schnee „übersommert“). Obwohl die Streckenführung sehr schwierig ist, (Steigung bis zu 21 %) ist die Anlage bei den Athleten sehr beliebt. Das ganze Jahr über kommen Sportler aus ganz Europa um hier zu trainieren. Nach den Wettkämpfen werden die Zuschauertribünen und alle Zelte abgebaut, um die Chiemgau Arena so „landschaftsgerecht“ wie möglich zu gestalten. Der Rohstoff „Holz“ war im Chiemgau schon immer von großer Bedeutung. Die Enzianer besuchten deshalb das im Jahre 1988 eröffnete Holzknechtmuseum in Laubau südlich von Ruhpolding. Hier wird eindringlich die Entwicklung der Holzarbeit vom Beginn der Salinenzeit bis heute dokumentiert. Auf dem an das Museum angeschlossene Freigelände befinden sich zahlreiche transferierte und nachgebaute Forsthütten aus dem Gebiet der ehemaligen Saline Traunstein.

Am 2. Tag führte uns die Reise vom Mittelalter in die Renaissance. Die Burg in Burghausen ist mit einer Länge von etwas über 1 km eine der längsten Burgen der Welt. Mit ihren turmbewehrten Mauern, ihren Gräben, Brücken und Toren, den mächtigen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden ist sie noch heute ein großartiges Denkmal mittelalterlicher Bau- und Befestigungskunst. Zur Mittagseinkehr ging es dann nach Reitenhaslach, eine beeindruckende Klosteranlage mit einer sehenswerten Rokokokirche. Auf dem Klostergelände wird seit 1286 Bier gebraut. Der historische Gasthof ist aus dem Jahre 1585 und hat einen der schönsten Biergärten Bayerns. Einen ganz anderen Hintergrund hatte unser nächstes Ziel. Das Lustschloss von Hellbrunn vor den Toren Salzburgs mit seinen Wasserspielen diente Erzbischof M. Sittikus nicht als Wohnsitz – er ließ es zu seinem Vergnügen erbauen. Anregungen für seinen Lustort holte er sich in Italien. Südliche Gartenbaukunst und italienische Villen kamen nach Hellbrunn – Wellness in der Spätrenaissance um 1615.

Nach den Besichtigungen gab es am 3. Tag der Reise pure Natur: tief eingebettet zwischen steil aufragenden Felswänden liegt fjordartig der smaragdgrüne Königsee. Weitere beeindruckende Stationen waren: das Barockjuwel St. Bartholomä, der gewaltige Watzmann und Salet mit dem herrlich gelegenen Obersee. Die Einheimischen nennen diese Stelle den Eingang zum Paradies. Mit der Befahrung der mautpflichtigen Rossfeldpanoramastrasse hatten wir nicht nur einen grandiosen Ausblick auf der höchsten Alpenstrasse Deutschlands, sondern es wurde auch noch die restliche Brotzeit "verputzt"!

Der letzte Tag wurde mit einer Bergfahrt auf dem 1.654 m hohen Predigtstuhl begonnen. Dazu wurde natürlich die legendäre Predigtstuhlbahn benutzt, die ihre erste Fahrt am 01.07.1928 hatte. Seitdem wurde an der Bahn, der Kabine, am Fassungsvermögen etc. nichts verändert. Die Bad Reichenhaller nennen ihr „Bähnchen“, liebevoll die "Grande Dame der Alpen". Nach einer deftigen Stärkung in der urigen Almhütte „Schlegelmulde“, setzten sich die Enzianer – einem herrlichen Sonnenuntergang entgegen – in Richtung Allgäuer Heimat in Bewegung. [Fotos]


Mondscheinwanderung am Hündle

Fünfzehn Enzianer und vier Gäste starteten am 19.08.2016 um 19 Uhr vom Hündle-Parkplatz aus Richtung Hündlekopf 1112m. Nach ca. einer Stunde erreichten wir den Gipfel, wo wir eine ausgiebige Brotzeitpause einlegten und den schönen Rundumblick genossen. Der Sonnenuntergang blieb leider unter den Wolken verborgen. Weiter ging es in östlicher Richtung mit Blick zum großen Alpsee. Als langsam die Dämmerung hereinzog kamen unsere Stirn und Taschenlampen zum Einsatz, da sich auch das erhoffte Mondlicht hinter den Wolken versteckt hielt. Ab der Hochsiedelalpe ging es dann wieder talwärts, wobei uns ein kurzes Stück durch dichten Wald führte bis wir dann wieder auf den Alpweg gelangten, der uns über die Schwandalpe nach Thalkirchdorf hinunter führte. Auf dem Weg von Thalkirchdorf zu unserem Ausgangspunkt gaben die Wolken doch noch den Blick auf den noch fast vollen Mond frei, um ihn aber auch bald wieder zu bedecken. Nach ca. zwei Stunden Gehzeit kamen wir wieder bei unserem Parkplatz an. [Fotos]


Dienstagwanderung, Alpspitz- Edelsberg

Bei herrlichem Bergwetter machten sich 15 Enzianer und 3 Gäste auf nach Nesselwang. Die Alpspitzbahn brachte uns nach oben, und schon wanderten wir zur Alpspitze ( 1575m ) hoch. Von dort oben konnten wir bis zum Alatsee, Hopfensee, Forggensee und Grüntensee sehen. Nach einer Trinkpause gingen wir durch eine Talsohle weiter zum Edelsberg, ( 1630m ) hinauf. Dort angekommen wurde eine verdiente Brotzeitpause eingelegt. Bergab ging es an dem Sportheim  Böck vorbei,  die Serpentinen hinunter zum Kirchlein Maria Trost. Der Kreuzweg, schön im Schatten gelegen, brachte uns wieder zum Ausgangspunkt zurück. Ja, was wäre eine Wanderung ohne Einkehr, in einem schönen schattigen Biergarten. In Nesselwang konnten wir uns noch erfrischen und dann ging es wieder zurück nach Seltmans.


Bergtour Kanisfluh im Bregenzer Wald am 13.08.2016

Bei herrlichem Tourenwetter starteten insgesamt 15 Wanderfreunde der Bergkameradschaft Enzian von Au aus im Bregenzer Wald zu der Tagestour auf die Kanisfluh.

Zunächst führte uns die Wanderroute langsam, aber stetig durch einen abwechslungsreichen und schattigen Mischwald hinauf bis zum Berggut Ahornen, wo wir eine kurze Verschnaufpause einlegten. Nach dieser willkommenen Rast machten wir uns an den Aufstieg zum Alpengasthof Edelweiß, vorbei an der Feuersteinalpe. Über einen steilen Grashang führte der Weg hinauf zum Hählesattel – von dort aus waren es nur noch 150 Höhenmeter bis zum Hauptgipfel Holenke der Kanisfluh, der auf 2044 m liegt. Nach diesem doch recht anstrengenden Aufstieg und der Bewältigung von 1300 Höhenmetern gönnten wir uns eine längere Rast und genossen die mitgebrachte Brotzeit. Die herrliche Aussicht in die Lechtaler Alpen und das Rätikon begeisterten uns ebenso wie der wunderbare Blick hinab auf den Bodensee und die Bregenzerach.

Der Abstieg erfolgte auf dem gleichen Weg zurück, wobei wir am Alpengasthof Edelweiß zum Abschluss nochmals einkehrten und diesen herrlichen Bergtag ausklingen ließen.Die letzten Meter bis nach Au waren schnell bewältigt, von wo aus die Gruppe die Heimfahrt antrat. [Fotos]
 


Dienstagswanderung rund um den Vilsalpsee

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich 21 Mitglieder der Bergkameradschaft Enzian und 2 Gäste in Seltmans. In Fahrgemeinschaften fuhren die Enzianer über Wertach, Oberjoch nach Kienzen ins Tannheimertal. In der Loretkapelle wurde mit einem Marienlied der Wandertag begonnen. Über einen schönen Waldweg am Ufer der Vils ging es zum Vilsalpsee mit seiner smaragdgrünen Farbe, umrahmt von den Bergen Schochen, Lachenspitze, Kugelhorn, Rauhorn und Geißhorn. Dort wurde beim Duft von Heu und Bergblumen eine Brotzeitpause eingelegt. Frisch gestärkt ging es weiter zum Wasserfall, der als Ablauf des Alpelsees (1620m) über die steilen Felsen herunter fällt. Anschließend wanderten die Enzianer wieder zurück über das Ostufer des Vilsalpsees zum Gasthaus. Hier gab es eine kleine Erfrischung. Dann ging es wieder zurück zum Ausgangsort nach Kienzen.


Tagesfahrt zum Freiluftmuseum Glentleiten

Glentleiten, das größte Freiluftmuseum Südbayern war unser Ziel für die Tagesfahrt am 10. Juli 2016. Auf 36 ha breitet sich das Museum oberhalb des Kochelsees aus.Bis ins 15. Jahrhundert reichen die Häuser, Relikte und Ausstellungsgegenstände zurück. Mit Sachverstand und Herzblut wird das ganze Freigelände vom Förderverein gepflegt, unterstützt von seinen 3.500 Mitgliedern. Bestens gestärkt und mit vielen wertvollen Eindrücken gewappnet traten wir um 16.30 Uhr die Heimfahrt an. [Fotos]


Bergtour auf die Geierköpfe (Westgipfel 2161 m)

Bei schönem Wetter wanderten sieben Enzianer und ein Gast vom Plansee (980 m) zum Westgipfel der Geierköpfe. Der Anstieg von der Musteralm bis zum Verbindungsrücken zwischen Zwerchenberg und Schönjöchl führte entlang am Teufelsbach durch steile Gras- und Schutthänge, sowie durch eine ausgewaschene, mit Eisenkette gesicherte Wand. Nach circa zweieinhalb Stunden kamen wir an der wunderschön gelegenen Zwerchenberg-Jagdhütte (ca. 1600 m) an. Frisch gestärkt durch eine kleine Brotzeit führte der weitere Weg durch einen kleinen Kiefernwald zu einem ausgespülten Trampelpfad zwischen eng gewachsenen Latschen hinauf auf den Südost-Rücken des Berges. Dort wurden wir bereits von ein paar Gemsen erwartet. Kurz vor dem Westgipfel erkraxelten wir einen Felsblock (Schwierigkeitsgrad 1). Nach dreieinhalb Stunden hatten wir das Gipfelkreuz des westlichen Geierkopfes (2161 m) erreicht, an dem wir unsere restliche Brotzeit genossen. Uns bot sich eine herrliche Sicht in die Füssener Berge, auf das Wettersteinmassiv und den Plansee. Schwer lösten wir uns von diesem schönen Anblick und stiegen wieder ab zum Schönjöchl, dort teilte sich unser Weg, den wir bereits heraufgekommen waren. Nach einem kurzen Anstieg auf ein kleines Plateau hatten wir erneut einen faszinierenden Blick auf den 600 m tieferliegenden See. Auf schmalen kleinen Pfaden führte uns der Abstieg steil hinunter, leider wurden wir in den letzten eineinhalb Stunden vom Regen überrascht. Nach circa sieben Stunden Gehzeit freuten wir uns auf einen Ausklang nach dieser anstrengenden aber schönen Bergtour in der Musteralm. [Fotos]


Dienstagswanderung „Sibratsgfäll-Schönenbach“

Offensichtlich „den Hebel umgelegt“ hatte der Wettergott in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch 22. Juni, denn dieser Mittwochmorgen präsentierte sich nach wochenlangem Schlechtwetter mit Sonnenschein, strahlblauem Himmel und glasklarer Luft. Im Glauben an die vorhergesagte Besserung war deshalb die Dienstagswanderung goldrichtig auf den Mittwoch verlegt worden, und so begaben sich 22 Mitglieder und 4 Gäste frohen Mutes im Bregenzerwald auf den Weg von Sibratsgfäll nach Schönenbach. Nach kurzem Aufstieg ging´s entlang wunderbar blühender Wiesen, vorbei an Kapellen und Alpen, über eine zurzeit wildtosende Wasserklamm und anschließendem Steilanstieg hinauf auf das Hengstig-Plateau. Von dort aus hatte man einen wunderbaren Blick auf die Hochebene und die Vorsäß-Siedlung Schönenbach sowie auf die Gottesackerwände, Diedamskopf und Winterstaude. Von hier aus wanderte man noch eine ½ Stunde, begleitet von pausenlosem Kuhglockengeläut der wilden weidenden Kühe und Rinder. Im schönen Jagdgasthaus Egender, berühmt für seine guten Kässpatzen, war dann der sogenannte „Schopf“ reserviert zur gemütlichen Einkehr. Ein absolutes Wohlfühlplätzle, luftig, schattig und gegen neugierige Blicke abgeschottet durch herrlich rotblühende Geranienkästen. Gestärkt und erholt machten wir uns dann an diesem doch schon richtig heißen Tag auf den rundverlaufenden Heimweg mit der Gewissheit, dass sich wieder einmal Mühe und Schweiß gelohnt haben!


Jubiläums-Bergmesse am 26.06.2016

Zur Jubiläumsmesse konnte 1. Vorstand Helmut Heurung neben Kurseelsorger Pfarrer Franz Neumair die Alphornbläser Ebratshofen unter Leitung von Johann Osterberger sowie ca. 70 Enzianer/innen und Gäste begrüßen. Eingangs die Alphörner und zur Schubert-Messe das Blech, zauberten eine wunderbare Stimmung auf dem Kreuzplatz. Mit Nebelschwaden, Vogelgezwitscher und am Schluss freie Sicht auf Sibratshofen wurden die vielen Besucher für ihr Kommen belohnt. 1. Vorstand Heurung ging dann auf 40 Jahre Kugelkreuz ein, das ein Jahr nach Vereinsgründung schon erstellt wurde. Über die vielen Jahre wurde immer ein Gipfelbuch ausgelegt, das dann zu einem Fotobuch “40 Jahre Kugelkreuz” zusammengefasst wurde. Die “Einmaligkeit” kann sich jeder nach Hause holen. Im “Fillebänkle” beim gemeinsamen Frühschoppen ließen wir bestens verpflegt den Vormittag ausklingen.


Enzianwanderung um den Alpsee

Was lange währt, wurde endlich „sehr gut“. Schon im letzten Jahr musste die Wanderung mehrmals wegen Regen verschoben werden. Heuer drohte der Tour ein ähnliches Schicksal, aber Petrus hatte ein Einsehen. So konnten bei strahlend blauem Himmel 12 Wanderer den Alpsee umrunden. Am Uferweg nach Trieblings konnten Schwärme von Seeforellen beobachtet werden. Auf den Wiesen im Konstanzer Tal blühten Trollblumen und Knabenkräuter. Beim Alpsee Skizirkus wurde die B308 überquert. Nach leichten Auf und Abstiegen erreichten die Wanderer eine Kapelle vor Geschwend. Dort gab es eine kleine Brotzeit und eine schöne Aussicht auf die Thalerhöhe. Von Rieder gings über den Engelsteig nach Bühl. Nach gemütlicher Einkehr auf der Terrasse des Alpseegasthofs wurde die Wanderung abgeschlossen.


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