Bergkameradschaft ENZIAN e.V.

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Preis "66" im "Zollerwirt". 

Endgültig Josef Frick,

den erstmals 2006 ausgespielten Gedächtnis-Wanderpokal "25 Jahre St. Georgs-Kapelle" bleibt nun dauerhaft in seinem Besitz. Nach 2007, 2014 und 2017, jeweils hieß der Sieger Josef Frick. Bei unseren Wirtsleuten Familie Möslang in Wengen waren wir wieder bestens aufgehoben. 27 Kartenspieler, darunter auch 8 Damen in 9 Partien wetteiferten hochmotiviert um die Preise. 9 Geldpreise sowie 18 Sachpreise waren zu verteilen. In zwei Runden wurde der Sieger ermittelt:

1. Platz 50 Punkte Josef Frick plus Wanderpokal
2. Platz 46 Punkte Andreas Wolf
3. Platz 44 Punkte Erich Natterer

ab Platz 10 wurden alle vom Sachpreise-Buffet aus bedient! Der Trostpreis - eine Brotzeit vom Wirt gespendet -, erhielt Josef Scheich mit 21 Punkten.Das Fazit der Teilnehmer- es ist immer wieder schee-, bis zum nächsten Jahr.


Vom Urisee auf die Dürrenberg Alm (1438m)

Geduld wird meist belohnt!
Die auf Donnerstag, den 21.09.2017 verschobene Dienstagswanderung wurde von der Sonne verwöhnt. Vor Reute links in Tirol liegt der romantisch gelegene Urisee. Von dort ging es zunächst den Forstweg entlang, dann bald links weg den Steig zur Alm hinauf. Der Steig ist ein gut begehbarer Pfad, der sich durch den Wald bergwärts schlängelt. Oben auf der Alm angekommen wurden wir vom grandiosen Ausblick auf Reute und die leicht verschneiten Berge belohnt, zudem vom freundlichem Alm-Ehepaar mit gutem Essen verwöhnt. Bei der Pause leisteten uns viele Mountainbiker (90 % E-Biker), die die breite Forststraße nutzen und einige Wanderer Gesellschaft. Beim Abstieg, bei dem auch wir den Forstweg nutzten, begleitete uns wunderbar warm die Spätsommer-Sonne und immer wieder erhaschten wir schöne Blicke auf den unter uns liegenden Urisee. Bei der Umrundung des mit kristallklarem Wasser befüllten Natursees, der keinen Zu- und Ablauf hat und daher bis zu 4 m an Wasserhöhe schwankt, hat eine maximale Tiefe von 38 m. Hier machten wir nochmals eine Pause, wo die restliche Brotzeit vertilgt wurde. Zufrieden über diese schöne Wanderung starteten wir unsere Autos Richtung Allgäu. [Fotos]


Jahresausflug der Bergkameradschaft Enzian

Einen rundum gelungenen Ausflug vom 24.08. bis 27.08.2017 erlebten 95 Enzianer und Gäste im Bayerischen Wald und in Prag. Über München nach Deggendorf und in Ludwigsthal fuhren wir zum Nationalparkzentrum Falkenstein. Hier konnten wir entspannt über das großzügige Freigelände schlendern und vom Aussichtsturm in sicherer Entfernung einem Wolfspaar zuschauen. Die Geschichte des Bayerischen Waldes wurde uns im Ausstellungsgebäude näher gebracht. Auf dem Weg zum Landhotel "Tannenhof" in Spiegelau machten wir noch einen Abstecher zur Bärwurzerei Hieke in Zwiesel, der die Geister wieder weckte!

Am zweiten Tag nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet machten wir uns auf zum Großen Arber. Bequem mit der Bahn ging es hinauf zur Bergstation. Nach einem kurzen steilen Anstieg erreichten wir das Gipfelplateau, wo bei herrlichem Wetter ins Land und in die Tschechei geschaut wurde. Der idyllisch gelegene Arbersee wurde per Fuß umrundet und der Besuch der Glasbläserei Weinfurtner in Arnbruck rundete den gelungenen Tag ab.

Am Tag drei ging es nach Prag. Zweifelsohne zählt Prag zu den schönsten Städten Europas, was wir beim Blick von der Prager Burg auf die Stadt bestätigt bekamen. Über die weltbekannte Karlsbrücke (eine reine Fußgängerbrücke) gelangten wir im Rahmen der Stadtführung in die Altstadt. Bei einer Schifffahrt auf der Moldau mit Abendbuffet konnten wir uns wunderbar vom Fußmarsch erholen und wurden noch mit eindrucksvollen Bildern von der "goldenen Stadt" in der Abendsonne belohnt!

Leider mussten wir am Tag vier unser schönes Hotel Richtung Heimat wieder verlassen. Zuvor machten wir noch Stopp in der 3-Flüsse-Stadt Passau. Bei einer Stadtführung wurden uns interessante Details näher gebracht. Beeindruckend war der Passauer Dom mit der größten Orgel der Welt und beängstigend die Hochwassermarken in der Altstadt. "Von jeder Haustür geht ein Weg nach Altötting": Über den größten deutschen Wallfahrtsort mit seiner Andachts- bzw. Gnadenkapelle ging es nach Buchloe zum Gasthof "Eichel".Das reichhaltige Buffet beendete traditionsgemäß unseren herrlichen Ausflug. [Fotos]


Dienstagswanderung, Karrenseilbahn- Rappenlochschlucht- (Dornbirn)

Bei idealem Bergwetter fuhren 24 Enzianer und 3 Gäste über Hittisau nach Dornbirn zur Karrenseilbahn. Auf der Bergstation der Seilbahn wurde unser Ausblick auf Dornbirn, Bodensee und Pfänder leider durch das etwas diesige Wetter getrübt. Unsere Wanderung führte hinab an der Spatenbachalpe vorbei zu einem schönen Brotzeitplätzchen. Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zur Umrundung des Staufensees. Durch die imposante Rappenlochschlucht gelangten wir direkt zu unserer Einkehr (Rappenlochstadl) und es waren die 650 HM nach unten geschafft. So ging für uns Wanderfreunde ein schöner Tag zu Ende und gelangten froh gelaunt wieder zum Ausgangsort nach Seltmans zurück.


Dienstagswanderung der Enzianer um den Vilser Kegel

17 Wanderer starteten vom Parkplatz an der Vilser Kirche. Auf breitem Fahrweg ging es durch den Wald zügig nach oben. An einer Schautafel wurde über den riesigen Steinbruch informiert, dessen Kalk im Tal zu Zement verarbeitet wird. Die Vilser Alm hatte Ruhetag, so wurde oberhalb am schattigen Waldrand eine Trinkpause eingelegt. Dann begann der schweißtreibende Aufstieg zum Hundsarschjoch. Nach kurzer Erholung erfolgte der Abstieg auf schmalem steinigem Pfad. In einem lichten Wald wurde die verdiente Mittagspause gehalten. Bei der Einkehr unter Kastanienbäumen im „Schwarzen Adler“ in Vils war die Stimmung bestens.


Tagesfahrt an den Zürichsee am 16.07.2017

Mit zwei Bussen der Firma Arnold erlebten 97 Enzianer und Gäste einen herrlichen Ausflug. Bei bestem Wetter starteten wir gemeinsam in Isny, vorbei an Lindau durch den Pfändertunnel, bei der Zollstelle Mäder in die Schweiz, auf der Rheintalautobahn bis Mels, am herrlich gelegenen Walensee vorbei, über den Damm nach Rapperswil-Jona. Die am oberen Zürichsee mit ca. 29.000 Einwohnern zählende Stadt hat ihren ganz besonderen Charme. Die engen Gassen, das erhabene Schloss und vor allem die Rosen. 16.000 Rosenstöcke aus 600 Sorten waren zu bewundern. Konzentriert in den zwei Schlossgärten sind sie ein Nasen- und Augenschmaus. Landschaftlich unübertroffen gestaltete sich die Rückfahrt über Wattwill nach Wil und nach St. Gallen. In der Hauptstadt des gleichnamigen Kantons genossen wir den kurzen Abstecher, um bei Sonnenschein ein leckeres Eis und einen Kaffee zu genießen. Unzählige Segelboote erblickten wir auf dem tiefblauen Bodensee auf unserer Weiterfahrt nach Hörbranz, wo wir im Biergarten des Gasthof "Krone" den herrlichen Ausflug beendeten. [Fotos]


2-Tages-Bergtour “Karwendel-Soiernspitze”

Samstagmorgen um 5:00Uhr trafen sich 9 Mitglieder des Enzian-Vereins in Seltmans. Trotz des starken Regens starteten wir um 7:00Uhr in Mittenwald von Sainsbach aus von 900 Höhenmeter. Mit guter Laune liefen wir 3 Stunden lang, trotz strömendem Niederschlag, in steilen Serpentinen auf 1856m, den Lausberg. Nach der Kletterei auf das Gipfelkreuz des Seinskopfs (1895m) ging es nach einer kleinen Brotzeit weiter in Richtung Soiernspitze. Auf einem schönen Höhenweg mit einem abwechslungsreichen Blick von Berggämsen und Nebelspiel marschierten wir bei immer besser werdendem Wetter Richtung Felderkreuz, weiter entlang unterhalb der Soiernschneid, Reisende Lanspitze zur Soiernspitze (2257m). Der höchste Punkt unserer Tour, den wir um 14:00Uhr erreichten. Frisch gestärkt, nach der zweiten Brotzeit, ging es auf einem steilen und steinigen Pfad hinunter zur Krinnenkofler Hütte (1391m), die wir gegen 17:30Uhr erreichten. Die Übernachtung auf der Selbsversorgerhütte bot im angenehmen Quartier die ausreichende Menge an Schlafgelegenheiten. Hüttenruhe war ab 22:00Uhr.  In der nebenanliegenden Vereineralm wurde ein ausgezeichnetes Abendessen serviert. Nach einem leckeren Frühstück und einem super Bergblick reflektierten wir noch einmal  den sich im schönsten Sonnenschein zeigenden taffen Aufstieg empor des Berges. Die nachfolgende dreieinhalb stündige Wanderung abwärts des Jägersteigs, vorbei an vielen Wasserfällen und Brücken, bot sich nochmals die Sicht auf den Höhenweg des vergangen Tages. Die gelungene Tour endete in einem kleinen Wirtshaus in der Nähe von Mittenwald. [Fotos]


Bergtour zur Kogelseespitze

Am Samstag, 24. Juni trafen sich acht Enzianer und ein Gast zu einer Bergtour, Ziel war die „Kogelseespitze“ mit 2647m im Lechtal. Anfahrt war über Wertach, Oberjoch ins Lechtal, nach Elmen, die Hahntenjochstrasse hoch bis Boden (1353m) und durchs Angerletal zur Hanauer Hütte (1920m). Diese liegt am Rande des Parzins, einem von Felsbergen umrahmten Hochkar. Der Anstieg ging am unteren Parzinsee vorbei übers Gutelseejoch. Den Gipfel erreichten wir um 11.30 Uhr. Unser Gipfelsieg wurde von einer heranziehenden dunklen Wolke getrübt. Diese entlud sich mit heftigen Regen- und Graupelschauern und sehr starker Abkühlung. Schade keine Bergsicht! Nach zehn Minuten war  der „Spuk“ vorbei. Nach dem Gipfelfoto stiegen wir dann 400 Höhenmeter ab. Jetzt konnten wir bei schönstem Wetter unsere „Gipfelbrotzeit“ nachholen. Nach der Einkehr in der Hanauer Hütte mit Kaffee und Kuchen setzten wir den Abstieg fort. So konnten wir zufrieden unsere Heimfahrt antreten. [Fotos]


Dienstags-Wanderung
„Zirmgratrunde Füssen“

Bei herrlichem Bergwetter machten sich am 20 Juni, 16 Enzianer und 1 Gast auf nach Oberkirch am Weissensee. Die Route führte uns zuerst am Weissensee entlang über einen schattigen Waldpfad zum Alatsee, und dann weiter hoch bis zur Salober Alpe. Sehr imposant war der Ausblick über die vier Seen, (Weissensee, Hopfensee, Forggensee und Bannwaldsee). Ein steiler Anstieg führte uns zum Zirmgratgipfel (1291m), wo wir an einem schattigen Plätzchen die Mittagspause verbrachten. Mehrere Trinkpausen waren bei dem schwülen Wetter notwendig.
Der Abstieg ging über Roßmoos zurück zum Weissensee, wo sich einige Enzianer im See erfrischten. Die Einkehr verbrachten wir am Seeufer. Anschließend ging es wieder zurück zum Startpunkt nach Seltmans.


Bergtour Imberger Horn (1665 m)

Bei herrlichem Wetter trafen sich 13 Enzianer in Sibratshofen, um auf das Imberger Horn zu wandern. Über Missen, Immenstadt, Sonthofen, Hindelang gelangten wir nach Bruck, wo wir unsere Autos parkten.
Anfangs auf einem schmalen Weg und weiter über Spritzteerdecken erreichten wir nach 1 1/2 Stunden die Bergstation der Hornbahn. Nun ging es steil bergauf zum Imberger Horn. Oben angekommen genossen wir bei einer deftigen Brotzeit die tolle Aussicht. Danach gelangten wir über Felsen und Wurzeln über den Straußbergsattel zur Straußbergalm, an der Hütte vorbei nochmals steil durch den Wald zur Bergstation. Verdientermaßen gönnten wir uns nun eine ausgiebige Pause in der Bergstation. Nach der lustigen Einkehr packten wir dann wieder unsere Rucksäcke. Nach einem Tipp vom Wirt für den Rückweg wählten wir seine Variante und gelangten sicher zu unserm Parkplatz. Nach dieser schönen Tour fuhren wir zufrieden Richtung Heimat.
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Maiandacht am 28. Mai 2017 im Burggarten der Alttrauchburg

Hochsommerliche Temperaturen erlebten ca. 100 Enzianer und Gäste im Burggarten der Alttrauchburg bei unserer traditionellen Maiandacht der Bergkameradschaft Enzian. Geistlicher Rat Dr. Rudolf Funk und der Kirchenchor aus Sibratshofen unter der Leitung von Frau Schiller, mit Vorstand Anna Keck gestaltenden die wunderschöne Maiandacht. Auf das Wirken der Mutter Gottes wurde wieder erinnert, was dann auch mit dem Marienlied eindruckvoll belegt wurde. Vorstand Helmut Heurung bedankte sich bei den Mitwirkenden und verwies auf den schattigen Biergarten bei der Burg!  


Frühlingsfahrt am 20. Mai 2017 nach Tübingen

Das Wetter war auf unserer Seite als 66 Enzianer und Gäste über eine schöne Landpartie (Leutkirch, Bad Wurzach, Biberach, Riedlingen, Zwiefalten, Engstingen) Tübingen erreichten. Die im Neckartal zwischen Nordschwarzwald und der Schwäbischen Alp gelegenen Universitätsstadt Diebenga mit ihren ca. 27000 Studenten zeigte sich vorsommerlich. Bei einer Stadtführung erfuhren wir einiges über diese 90000 Einwohner zählende Stadt. Nicht nur, dass auch Goethe schon mal bei den Studenten zu Besuch war und die Stadt in den Wirren des 2. Weltkriegs "Gott sei Dank" verschont blieb, was in der sehenswerten Altstadt erkennbar ist. Vor der individuellen Freizeit erlebten wir auf dem noch jungen Neckar noch eine lustige Stocherkahnfahrt, die mit 16 Personen besetzten Kähne werden nur mit langen Stecken angetrieben und gesteuert. Leider sind das verschiedene Konkurrenzunternehmen, sodass es doch ein bischen hektisch beim Verteilen zuging Den restlichen Nachmittag genossen wir beim Schlendern in den engen Gassen sowie beim verdienten "Einkehrschwung". [Fotos]


Dienstagswanderung „Rund um den Aigiser Kapf“

Praktische Heimatkunde betreiben konnten am Dienstag, 16. Mai, 15 Wanderbegeisterte der Bergkameradschaft Enzian. Damit eröffneten wir die Dienstagswanderungen der Saison 2017.
Heute führte sie uns von der Steig-Höhe zwischen Sibratshofen und Ebratshofen über Fischbach rüber zur Kreuzlesanhöhe Hintereck bei Aigis. Schöne Ausblicke auf die noch verschneite Allgäuer Bergwelt, aber auch zum Säntis hatten sich bisher schon aufgetan und erst recht auf diesem schönen Plätzle. Durch Aigis führte uns dann der Weg weiter zwischen Wiesen und Wald nach Geratsried. Auf dem Weg nach Wiederhofen erleichterten wir erst den Rucksack von der bisher mitgetragenen Brotzeit. Herrlich blühten die Wiesen, die Bauern begannen zu mähen angesichts des guten, sonnigen Wetters. Hinauf zum Kreuz über Wiederhofen blickten uns sogar schon kleine, blaue „Schusternägele“ entgegen. Der Rundblick hier mit Missen im Vordergrund beeindruckte sehr, bevor wir wieder durch den Wald nach Aigis marschierten. Hier nahmen wir den Weg im großen Bogen um die Kreuzlesanhöhe, anschließend schloss sich der Kreis und wir strebten wieder unseren abgestellten Autos zu.
In der Radler-Einkehr „Rupp“ durften wir zu Gast sein und uns nach dieser schönen heimatlichen Wanderung stärken und wohlfühlen. Dafür einen ganz besonderen Dank!


Frühlingswanderung “Wilde Iller”

Am 29. April wegen Schnee ausgefallen, am 13. Mai trocken und weissblau, gewandert.

26 Enzianer und Gäste hatten an dem Samstag einen guten Draht nach oben, denn die Frühlingswanderung war ein voller Erfolg.
Eigentlich eine Walking Strecke, doch auch passend für eine abwechslungsreiche Tour. Ausgangspunkt waren die Sportanlagen in Bad Grönenbach, durch die Wohnsiedlung dann leicht ansteigend durch den Wald nach Frauenkau, über Haitzen, Hohmanns, Schachen und weiter nach Oberbinnwang. Unterwegs begeisterte die Landschaft die Wanderer immer wieder aufs Neue, weite Felder, verstreute Gehöfte und der weissblaue Himmel waren dafür verantwortlich. 
Nun ging es bergab hinunter zur Iller, zuerst der Abstecher zur neuen Stahlbrücke mit Aussichtsturm, von wo der Wasserfall des Stauwehr`s noch imposanter erschien. Zurück zur eigentlichen Strecke führte uns der Weg jetzt der Illerschleife entlang. Die unberührte Natur, das Lichterspiel der Sonne und die an dieser Stelle breite Iller mit ihren Brutinseln für die Schwäne - grandios -.
Doch das stellenweise sehr feuchte dadurch rutschige Geläuf an der Iller erforderte manch helfende Hand. Am "Schönauer Bänkle" angekommen - was noch einen herrlichen Blick auf die Illerauen bot - ging es wieder bergauf Richtung Rothenstein. Dort an der kleinen Wassertretanlage sammelten wir nochmals unsere Kräfte um den ansteigenden Weg durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt zu meistern. Im sehr guten Cafe "Neumair" in Bad Grönenbach, bei Kaffee und Brotzeit beendeten wir diese wirklich beispiellose Frühlingswanderung.
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Preiskegeln 2017

Zum Preiskegeln in Durach trafen sich in "Gaiser`s Kegelstuben" die Enzianer - die sonst eher zum Wandern gehen-, zum Ausgleichssport. Mit Elan und Freude wurden auf zwei Bahnen die Kegel abgeräumt. Beim Mannschaftskegeln, wie auch beim anschließenden Preiskegeln hatten die 15 Enzianer sichtlich ihren Spass, auch wenn mal eine Kugel daneben ging!

Gesamtsieger wurde mit 47 Holz Ruf Werner der den Wanderpokal und denn Herrenpokal mit nach Hause nahm. Siegerin bei den Damen wurde Mayer Annemarie. Alle platzierten wurden mit kleinen Sachpreisen beglückt.


Osterwanderung 2017

36 Enzianer und 3 Gäste machten sich am Ostermontag, den 17.04.2017  um 13:30 Uhr auf den Weg vom „Wanderparkplatz bei Eisenharz“ nach Brugg bei Gestratz. Vom Baden-Württembergischen ging es über Untervorholz-Obervorholz-„Osterwaldreute“, Hochglend und Rutzen ins Westallgäuer Brugg. Die Nester vom Osterhasen suchten und fanden die Kinder natürlich im Osterwald bei Osterwaldreute. Auch wenn gerade zu Beginn der Wanderung heftiger Regen einsetzte und die Witterung die ansonsten grandiose Aussicht auf die Allgäuer Voralpen verhinderte, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Im sehenswert umgebauten und wieder eröffneten Gasthaus zur Post (einer der Gasthöfe an der alten Poststrecke) konnten wir uns ausgiebig stärken, ehe uns um 17:15 Uhr der Bus des Bergstätt-Express wieder zu unseren Autos brachte. Trotz dieser widrigen Witterungsumstände war es doch eine erfreuliche Anzahl an Enzianern, die sich nicht „hinterm Ofen versteckten“.


Verabschiedung

Einen würdigen Rahmen bot die 42. JHV der Bergkameradschaft Enzian für die Verabschiedung teilweise langjähriger Funktionsträger. Im Namen der Vorstandschaft, sowie aller Mitglieder nochmal ein herzliches "Vergelt`s Gott".

v.li. Erika Ulmer,Schriftführer; Erhard Spatscheck, Helmut Heurung, Vorstand; Fini Immler, Anton Burger, Bärbel Höß, Rosmarie Helmle, Harald Weber, Franz Kürschner, Erika Mayer, Norbert Hodruss, 2.Vorstand; Resi Reichart


Enzian Preisschafkopfen

Wiederum proppenvoll war der Gasthof Adler in Sibratshofen beim Preisschafkopfen der Bergkameradschaft Enzian. 15 Partien (60 Kartenfreunde) waren dafür verantwortlich. Ein bischen Wehmut war an diesem Abend zu spüren, denn der Wirtschaftsbetrieb der Familie Dieterich wird im August aus Altersgründen eingestellt. Seit 1979 wurde vom Enzianverein der Preisschafkopf im Adler durchgeführt, ab 1983 waren wir “Gast” bei der Wirtsfamilie Dieterich - wir haben uns immer wohlgefühlt –. Zur Erinnerung: 1979 errang Eisenhut Ignaz mit 251 Punkten den 1.Platz, Zoltek Hans wurde zweiter und Lerpscher Wendel belegte Platz drei. Beim aktuellen Kartlerabend waren auch wieder 8 Damen mit am Tisch die mit einem Piccolo und unser ältester Teilnehmer Rist Karl mit einer Flasche Wein für ihr kommen belohnt wurden. Nach spannenden Spielen und einiger Solo-Tout standen die Sieger fest.

1.Platz mit 94 Punkten Mayer Georg
2.Platz mit 90 Punkten Baumann Hans
3.Platz mit 89 Punkten und bester Enzianer, somit Gewinner des Wanderpokals wurde Mugrauer Konrad.

Den Trostpreis mit 35 Punkten (eine Brotzeit von der Wirtin gespendet) errang Klenk Daniel. Neben den 20 Geldpreisen wurde noch jeder platzierte mit einem Sachpreis bedacht. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung die auf jeden Fall eine Fortsetzung erfährt – nur wo wissen wir noch nicht –.


Bergkameradschaft Enzian wird weiter von Helmut Heurung und Norbert Hodruss geführt
   -    Viele Ehrungen langjähriger Mitglieder

Die Bergkameradschaft Enzian absolvierte bei der Jahresversammlung im Dorfsaal Sibratshofen ein Mammutprogramm. Die Neuwahlen und die Ehrung von über fünfzig langjährigen Mitgliedern und verdienten Mitarbeitern ergaben ein sehr umfangreiches Programm. Bei den Neuwahlen wurde dem Stamm der Vorstandschaft das Vertrauen ausgesprochen, lediglich bei den fünf Beisitzern gab es auf eigenen Wunsch einige Änderungen.
In seinem Jahresbericht betonte Vorsitzender Helmut Heurung, dass auch 2016 bei Wanderungen und Bergtouren keine Unfälle passiert seien. Derzeit hat die Bergkameradschaft Enzian als einer der größeren Vereine im Markt Weitnau 547 Mitglieder. Eine große Anzahl an Wanderungen und Bergtouren, jeweils mit Wander- und Bergführern, wurden durchgeführt. Daneben fanden Tagesfahrten mit interessanten Zielen und eine Viertagesfahrt in den Chiemgau, an den Königssee und das Salzburger Land statt. Stellvertretend für die vielen Wanderungen berichtete Heurung von einer Wanderung von Sibratsgfäll und dem Bregenzer Wald. Zweiter Bürgermeister Matthias Mayer würdigte die erfolgreiche Vereinsarbeit der Vorstandschaft und das vielseitige Programm der Bergkameradschaft Enzian.
Eine „Ehrenordnung“, die von der Vorstandschaft entwickelt wurde, stellte Heurung im Anschluss vor. Darin werden Ehrungen, Geburtstagsbesuche, Jubiläen und das Totengedenken geregelt. Im weiteren Verlauf ging Heurung auf die Pflege der St. Georgskapelle, des Kugelkreuzes und des Sibratshofer Dorfbrunnens ein. Dieser soll umgestaltet werden und ein neues Gesicht mit einem Steinbrunnen erhalten.

Bei den Neuwahlen gab es folgendes Ergebnis:

1.Vorsitzender: Helmut Heurung
Stellvertreter: Norbert Hodruss
Schriftführerin: Erika Ulmer
Kassier: Werner Schmid
Beisitzer: Kopf Brigitte, Rasch Anton, Reichart Resi, Weber Rupert

Da drei Jahrgänge zusammengefasst wurden, gab es bei den Ehrungen für 40 Jahre Mitgliedschaft eine große Anzahl:

40 Jahre Mitgliedschaft in der Bergkameradschaft Enzian:

Eisenhut Ignaz, Babl Reinhard, Herb Matthäus, Herz Claudia, Hindelang Robert, Huber Hildegard, Hueber Benedikt, Hueber Richard, Iglthaler Helmut, Kalmbach Margot, Lerpscher Wendelin, Ortmann Josef, Rietzler Georg, Rietzler Robert, Rietzler Alwin, Rudhard Hans, Steigner Josef, Sutter Johann, Thaler Siegfried, Tronsberg Erwin, Tronsberg Hilde, Adelgoss Siegrid, Herz Franz, Hindelang Peter, Keller, Wolfgang Prinz Alfred, Richter Wilfried, Rosner Gerhard, Rudhard Cölestin, Ruf Werner jun., Schmid Werner, Walch Franz, Bartsch Albertine, Blank Josef, Blank Markus, Kling Martina, Kraus Franz, Kürschner Franz, Ruf Werner sen., Rupp Hubert, Schneider lrmgard, Städele Manfred, Steinherr Gabriele, Videau Conny, Vogel Karl, Vogel Luise [Fotos]

25 Jahre Mitgliedschaft:

Beschler Franz, Eckart Charlotte, Mader Dirk Michael, Maier Thomas, Möslang Franz, Sontheim Ottmar, Stoll Michaela

  • Für 40 Jahre, teilweise über 40 Jahre Mitgliedschaft ehrten der Vorsitzende der Bergkameradschaft Enzian, Helmut Heurung (li.) und sein Stellvertreter, Norbert Hodruss (re), im Dorfsaal Sibratshofen viele Mitglieder, die seit über 40 Jahren dem Verein angehören.
  • Auch für 25jährige Mitgliedschaft ehrten Helmut Heurung(li) und Norbert Hodruss(re) langjährige Mitglieder.

Faschingskränzchen

Ein wiederrum erfolgreiches Faschingskränzchen erlebten 72 Enzianer und 4 Gäste im Gasthaus “Sonne” in Wilhams bei Familie Gudermann. Nach seiner Musik von Profi “Toni” tanzten alle ausgelassen nur durch die “Einlagen” unterbrochen bis zum Schluss. Die 7 Enzian-Damen, Heidi und Leni und s`Dorle unterhielten uns bestens mit ihren Darbietungen. Nur widerwillig stiegen wir um 18.30 Uhr in den Bergstätt-Express, der uns sicher nach Hause brachte. [Fotos]


Winterwanderung um den Oberstaufener Kapf

Ein grandioses Panorama eröffnete sich den 22 Enzianern und 4 Gästen oberhalb Oberstaufen`s, am Kapf. Der kleine Abstecher vom Premium-Wanderweg hat sich gelohnt. Im Osten der Hausberg von Immenstadt, der Mittag und ganz im Westen das gewaltige Säntis-Massiv. Bei strahlender und schon wärmender Sonne genossen wir den Ausblick. Zu Beginn starteten wir zunächst in Sinswang Richtung Norden eine kleine Aufwärmrunde, ehe es dann stetig doch sanft ansteigend nach Saneberg und zur Waldgrenze ging. Im Wald gab es durch die Sonnenstrahlen ein wunderbares Wechselspiel zwischen Licht und Schatten. Auf dem Hügelrücken entlang und nochmals durch den Wald und freie Strecken gelangten wir an einem einzeln gelegenen Hof im leichtem Bogen wieder zum Ausgangspunkt (Skilift) zurück. In Sibratshofen im Gasthaus “Adler” wurde uns bei leckerem Kuchen und Brotzeit wieder einmal bewusst, dass sich ein Enzianausflug immer wieder lohnt! [Fotos]


Schneeschuhtour Kalzhofer Höhe am 28.01.2017

Bei strahlendem Sonnenschein und herrlichem Winterwetter starteten elf Schneeschuhläufer von Kalzhofen aus hinauf zur Muttener Höhe und weiter zur Kalzhofer Höhe 1118m.
Dort genossen wir bei einer ausgiebigen Rast die wärmenden Sonnenstrahlen. Dann ging es nochmals weiter bis zum Hompessen-Gipfelkreuz .Von dort wanderten wir wieder talwärts über die schneebedeckten Weideflächen an der Mohralpe vorbei, die leider geschlossen hatte. Anschließend gelangten wir nach vier Stunden Gehzeit inklusive Pause wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück.
Bei einer gemütlichen Einkehr ließen wir die Tour ausklingen. [Fotos]


Fackelwanderung 2017

Lag es vielleicht an den eisigen Temperaturen der vergangenen Tage oder war es noch die Trägheit nach den Feierlichkeiten? Doch die 12 Enzianer hatten ihren Spass, denn im Schein der Fackeln glitzerte der viele Schnee fast schon Geheimnisvoll! In einer guten Stunde meisterten wir den gut präparierten Weg vom Schüttentobel nach Harbatshofen. Im Anschluss fuhren wir noch nach Wilhams in den Gasthof “Sonne” zur gemütlichen Einkehr.


“Enzianer” beschließen Wandersaison

Von Rosmarie Helmle organisierte letzte Enzianaktion war ein Dankgottesdienst in der St. Josef Kapelle in Wilhams, zelebriert von Pfarrer Michael Heinrich. Die Dienstags und Mittwochswandergruppe feierte das wiederum unfallfreie Wanderjahr 2016. Im Brauereigasthof “Schäffler” in Missen dankte der bei den meisten Wanderungen teilnehmende Ehrenvorstand Cölestin Rudhard im Namen aller Wanderer den anwesenden Tourenführern für die geleistete Arbeit und überreichte Ihnen ein kleines Präsent. Bei Kaffee und Kuchen ließen die 33 Vereinsmitglieder den Nachmittag gemütlich ausklingen.


Enzian-Abschlussfahrt nach Polling

In Polling mitten im Pfaffenwinkel gibt es seit 2003 Minis-Raritäten-Stadl von Dominikus Weiß, der leider im Januar 2016 verstorben ist. Seiner großen Sammelleidenschaft haben wir es zu verdanken, dass man heute in zwei großen Stadeln auf drei Stockwerken seine Errungenschaften bewundern kann. Nach Kaffee und Kuchen (gedeckt war in einem alten Zugspitzbahnwaggon aus dem Jahre 1950 und im Freien) wurden die Enzianer in vier Gruppen von den Familienmitgliedern durch die Antikwelt geführt. Von Kutschen, landwirtschaftlichen Geräten und Werkzeugen, Motorrädern, Waschmaschinen und anderen Haushaltsgeräten, Wintersportgeräten, Pferdegeschirren, Kassen- und Rechenapparaten, chirurgischem Besteck bis zum stattlichen Landauer und vielem mehr war alles vorhanden. Rund 400 Kuhschellen und -glocken ergänzten die großartige Sammlung. Auch ein dreirädriges Fahrzeug zum Biertransport (weltweit gib es davon nur noch drei Stück) weckte unser Interesse. In Eberfing im Landgasthof "Zur Post" ließen wir bei Brotzeit und Musik den tollen Nachmittag ausklingen. [Fotos]


Dienstagswanderung am 25. Oktober 2016

Etwas Nieselregen, aber auch vereinzelter Sonnenschein begleitete 10 Mitglieder der Bergkameradschaft Enzian bei der Tour um die Alpe Eck bei Gunzesried. Zunächst wanderten wir auf Forstwegen über die Geißrücken Alpe (1102 m) zum Hotel “Allgäuer Berghof” (1206 m), das von der Familie der ehemaligen Skiolympiasiegerin von 1956, Ossi Reichert, bewirtschaftet wird. Weiter ging´s über den Panoramaweg, der die Skigebiete von Ofterschwang und Gunzesried verbindet, zur Weltcup Hütte und zum Ofterschwanger Horn (1406 m). Hier öffnete sich uns der Blick ins Illertal, zum Allgäuer Hauptkamm und zur Marktgemeinde Oberstdorf mit den Schattenberg Schanzen. Nach einer kurzen Brotzeitpause wählten wir den Abstieg durch den Kempter Wald zum Ostertalbach und zurück zum Ausgangspunkt (1004 m), den wir nach etwa 3,5 Stunden Gehzeit erreichten. Das Riedbergerhorn, der Siplingerkopf und die Nagelfluhkette vom Mittag bis zum Hochgrat, zeigten sich dabei in bunten, herbstlichen Farben. Bei der gemütlichen Einkehr im Berggasthof “Alpe Buhl” ließen wir die spätherbstliche Wanderung nochmals Revue passieren. [Fotos]

 


Enzianer in der Bergfischzuchtanlage in Gunzesried

Eine Quelle im Einzugsgebiet der Alpe Rauhenberg war die Initialzündung für die Idee einer Fischzuchtanlage in Gunzesried. So ist mit Beharrlichkeit, Kraft und Idealismus eine beispiellose Anlage entstanden. Mit dem Elsässer-Saibling (es gibt den Bach- sowie See-Saibling), der auch ein sehr guter Futterverwerter ist, wurde ein hervorragender Speisefisch gefunden, der von der Brut bis zur Schlachtreife die Anlage durchschwimmt. Den drei Betreiberfamilien kann man nur gratulieren und ihnen den verdienten Erfolg wünschen. Mit Sachverstand und Freude führte uns Gerd-Heinz Buchelt durch die Anlage, wobei er auf jede Frage kompetent Auskunft gab. Beispielsweise darf das frische Quellwasser nicht zu kalt sein und die Ausscheidungen der Fische werden über eine ausgeklügelte biologische Kläranlage gereinigt. Nach der Führung wurden die 25 Enzianer im rustikalen Blockhaus, in dem das Restaurant integriert ist, mit einem Fisch-Buffet verwöhnt. Da viele noch an ihre Lieben zu Hause dachten, wurde der eine oder andere Fischleckerbissen eingekauft!


Preis “66” der Bergkameradschaft Enzian e.V.

Beim Preis “66” der Bergkameradschaft Enzian e.V. beim Zollerwirt in Wengen, kartelten 7 Damen und 20 Herren um den Wanderpokal.
Nach zwei Runden stand der Sieger fest, Albrecht Hans aus Friesenried mit 54 Punkten. Zweiter und bester Enzianer Schmid Werner mit 46 Punkten. Platz drei ging an Natterer Josef mit 45 Punkten, den Trostpreis –vom Wirt gespendet- ging an Zanker Josef mit 25 Zählern!
Alle Platzierten wurden mit Sachpreisen bedacht.


Herbstwanderung der Bergkameradschaft ENZIAN Weitnau

Nachdem die Wanderung  um die Reuterwanne  bei Wertach zweimal verschoben werden musste, trafen sich bei herrlichem Herbstwetter 20 Enzianer und zwei Gäste zu dieser Tour. Beim Rathaus Wertach erhielten sie die Mautkarten für die Benutzung der Auffahrt zur Buronhütte auf 1.200 m. Vom Parkplatz aus  ging es zunächst abwärts  zur Haslach-Alpe. Danach stieg das Gelände kontinuierlich an, bis sich auf 1.172 m Höhe  die Wege teilten. Weiter wanderte man bergauf durch herbstlichen Wald, bis bei einem größeren Holzeinschlag eine Trink- und Fotopause eingelegt wurde. Der Weg führte an der Rückseite des Pfeiferberges vorbei und erreichte schließlich die Obere Alpe Reuterwanne. Dort wehte leider ein kalter Wind. Daher wurde die verdiente Brotzeitpause etwas ungemütlich. Nach dem Aufbruch, die Reuterwanne immer zur Rechten, ging der Blick hinunter auf die Untere Alpe Reuterwanne und die Ortsteile der österreichischen Gemeinde Jungholz. Am Abzweig des Weges nach Vorderreute auf 1.403 m Höhe schlugen die Wanderer die Richtung zur Alpe Blösse ein. Hier führte ein neuer Forstweg unter dem Skilift hindurch. Eine wunderbare Aussicht belohnte für die Mühen des Aufstiegs. In strahlender Sonne  lagen der blaue Grüntensee,  der Grünten,  die Vorberge bis zum Hauchenberg und die vielen kleinen Orte bis zu den Windrädern von Wildpoldsried. Beeindruckt von der schönen Aussicht setzten die Enzianer ihren Weg fort. Im weiteren Abstieg wurde es immer steiler und stellte erhebliche Anforderungen an das  Gleichgewicht. Aber alle Teilnehmer der Gruppe erreichten problemlos das Ziel, die Buronhütte.Nach der Abfahrt auf der schmalen und kurvenreichen Mautstraße wurde bei einer Einkehr im sonnigen Biergarten des Buron Stadl der schöne Wandertag zufrieden  beendet.


Zwei-Tages-Tour zur Lechtaler Wetterspitze

Am Samstag, den 10.09.2016 trafen sich sieben Enzianer und drei Gäste zur Bergtour auf die Holzgauer Wetterspitze (auch Lechtaler Wetterspitze genannt). Sie liegt im österreichischen Bundesland Tirol, der markante Felsturm, der bis zu 500 m senkrecht abfällt, ist mit 2895 m der sechsthöchste Gipfel der Lechtaler Alpen. Unsere Route startete in Stockach (1.070 m) und führte uns an der Ortsstraße bis zur Lechtalklause, von dort ging der Weg zunächst rechts hinauf über Kehren aufs Hölzle und dann durch mehrere Felstunnel zur Sulzlalm (1.466 m), in der wir eine Kaffeepause einlegten und uns von zwei Mitgliedern verabschiedeten, die den Heimweg antraten. Danach stiegen wir auf die Frederick-Simms-Hütte (2.002 m), in der wir einen schönen Abend erlebten und unser Nachtlager aufschlugen. Am folgenden Tag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück südlich über das Fallenbacherjoch (2.753 m), das uns einen Blick auf ein paar Steinböcke ermöglichte. Über den Südgrat erreichten wir nach drei Stunden den Gipfel. Die letzten 80 Höhenmeter erforderten leichte Kletterei im Bereich II, trotz Drahtseilversicherung waren Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Oben belohnte uns ein fantastisches 360°-Bergpanorama, was uns die Brotzeit noch besser schmecken ließ. Der Abstieg führte uns wieder zurück zum Fallenbacherjoch, an dem sich unser Rückweg gabelte. Wir stiegen über Geröllhalden zum Fallenbacher Gletscher und zum Fallenbacher See (2.050 m) ab und freuten uns über den Anblick von Gämsen und Murmeltieren. Unterhalb des überschaubaren Gewässers liegt ein imposanter Wasserfall mit einer geschätzten Höhe von 120  m. Ein schmaler, schmieriger Steig führte uns an der Nordseite des Wasserfalls hinab ins Grießltal zur Baumgartlalpe (1661 m), die wir nach circa drei Stunden erreichten und erneut eine Kaffeepause mit Brotzeit einlegten.  Unsere Autos fanden wir nach einem Endspurt von eineinhalb Stunden über sechs Kilometer Forstweg oberhalb des Ortes Bach vor. Hier endete unsere wunderschöne Zwei-Tages-Tour bei leichtem Nieselregen, der uns die letzten 30 Minuten noch begleitete. [Fotos]


Jahresausflug der Bergkameradschaft Enzian 2016

Am Donnerstag, den 25. August starteten 99 gut gelaunte „ Enzianer“ zu ihrem 4-tägigen Jahresausflug. Über die Klosteranlagen von Benediktbeuren (Brotzeitpause) ging es in das Chiemgau. Ziel war hier die Biathlon Arena von Ruhpolding. Zur Weltmeisterschaft 2012 wurde die gesamte Anlage generalüberholt und es entstand das modernste und kompletteste Biathlonzentrum der Welt (hier werden z.B. bis zu 18.000 m³ Schnee „übersommert“). Obwohl die Streckenführung sehr schwierig ist, (Steigung bis zu 21 %) ist die Anlage bei den Athleten sehr beliebt. Das ganze Jahr über kommen Sportler aus ganz Europa um hier zu trainieren. Nach den Wettkämpfen werden die Zuschauertribünen und alle Zelte abgebaut, um die Chiemgau Arena so „landschaftsgerecht“ wie möglich zu gestalten. Der Rohstoff „Holz“ war im Chiemgau schon immer von großer Bedeutung. Die Enzianer besuchten deshalb das im Jahre 1988 eröffnete Holzknechtmuseum in Laubau südlich von Ruhpolding. Hier wird eindringlich die Entwicklung der Holzarbeit vom Beginn der Salinenzeit bis heute dokumentiert. Auf dem an das Museum angeschlossene Freigelände befinden sich zahlreiche transferierte und nachgebaute Forsthütten aus dem Gebiet der ehemaligen Saline Traunstein.

Am 2. Tag führte uns die Reise vom Mittelalter in die Renaissance. Die Burg in Burghausen ist mit einer Länge von etwas über 1 km eine der längsten Burgen der Welt. Mit ihren turmbewehrten Mauern, ihren Gräben, Brücken und Toren, den mächtigen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden ist sie noch heute ein großartiges Denkmal mittelalterlicher Bau- und Befestigungskunst. Zur Mittagseinkehr ging es dann nach Reitenhaslach, eine beeindruckende Klosteranlage mit einer sehenswerten Rokokokirche. Auf dem Klostergelände wird seit 1286 Bier gebraut. Der historische Gasthof ist aus dem Jahre 1585 und hat einen der schönsten Biergärten Bayerns. Einen ganz anderen Hintergrund hatte unser nächstes Ziel. Das Lustschloss von Hellbrunn vor den Toren Salzburgs mit seinen Wasserspielen diente Erzbischof M. Sittikus nicht als Wohnsitz – er ließ es zu seinem Vergnügen erbauen. Anregungen für seinen Lustort holte er sich in Italien. Südliche Gartenbaukunst und italienische Villen kamen nach Hellbrunn – Wellness in der Spätrenaissance um 1615.

Nach den Besichtigungen gab es am 3. Tag der Reise pure Natur: tief eingebettet zwischen steil aufragenden Felswänden liegt fjordartig der smaragdgrüne Königsee. Weitere beeindruckende Stationen waren: das Barockjuwel St. Bartholomä, der gewaltige Watzmann und Salet mit dem herrlich gelegenen Obersee. Die Einheimischen nennen diese Stelle den Eingang zum Paradies. Mit der Befahrung der mautpflichtigen Rossfeldpanoramastrasse hatten wir nicht nur einen grandiosen Ausblick auf der höchsten Alpenstrasse Deutschlands, sondern es wurde auch noch die restliche Brotzeit "verputzt"!

Der letzte Tag wurde mit einer Bergfahrt auf dem 1.654 m hohen Predigtstuhl begonnen. Dazu wurde natürlich die legendäre Predigtstuhlbahn benutzt, die ihre erste Fahrt am 01.07.1928 hatte. Seitdem wurde an der Bahn, der Kabine, am Fassungsvermögen etc. nichts verändert. Die Bad Reichenhaller nennen ihr „Bähnchen“, liebevoll die "Grande Dame der Alpen". Nach einer deftigen Stärkung in der urigen Almhütte „Schlegelmulde“, setzten sich die Enzianer – einem herrlichen Sonnenuntergang entgegen – in Richtung Allgäuer Heimat in Bewegung. [Fotos]


Mondscheinwanderung am Hündle

Fünfzehn Enzianer und vier Gäste starteten am 19.08.2016 um 19 Uhr vom Hündle-Parkplatz aus Richtung Hündlekopf 1112m. Nach ca. einer Stunde erreichten wir den Gipfel, wo wir eine ausgiebige Brotzeitpause einlegten und den schönen Rundumblick genossen. Der Sonnenuntergang blieb leider unter den Wolken verborgen. Weiter ging es in östlicher Richtung mit Blick zum großen Alpsee. Als langsam die Dämmerung hereinzog kamen unsere Stirn und Taschenlampen zum Einsatz, da sich auch das erhoffte Mondlicht hinter den Wolken versteckt hielt. Ab der Hochsiedelalpe ging es dann wieder talwärts, wobei uns ein kurzes Stück durch dichten Wald führte bis wir dann wieder auf den Alpweg gelangten, der uns über die Schwandalpe nach Thalkirchdorf hinunter führte. Auf dem Weg von Thalkirchdorf zu unserem Ausgangspunkt gaben die Wolken doch noch den Blick auf den noch fast vollen Mond frei, um ihn aber auch bald wieder zu bedecken. Nach ca. zwei Stunden Gehzeit kamen wir wieder bei unserem Parkplatz an. [Fotos]


Dienstagwanderung, Alpspitz- Edelsberg

Bei herrlichem Bergwetter machten sich 15 Enzianer und 3 Gäste auf nach Nesselwang. Die Alpspitzbahn brachte uns nach oben, und schon wanderten wir zur Alpspitze ( 1575m ) hoch. Von dort oben konnten wir bis zum Alatsee, Hopfensee, Forggensee und Grüntensee sehen. Nach einer Trinkpause gingen wir durch eine Talsohle weiter zum Edelsberg, ( 1630m ) hinauf. Dort angekommen wurde eine verdiente Brotzeitpause eingelegt. Bergab ging es an dem Sportheim  Böck vorbei,  die Serpentinen hinunter zum Kirchlein Maria Trost. Der Kreuzweg, schön im Schatten gelegen, brachte uns wieder zum Ausgangspunkt zurück. Ja, was wäre eine Wanderung ohne Einkehr, in einem schönen schattigen Biergarten. In Nesselwang konnten wir uns noch erfrischen und dann ging es wieder zurück nach Seltmans.


Bergtour Kanisfluh im Bregenzer Wald am 13.08.2016

Bei herrlichem Tourenwetter starteten insgesamt 15 Wanderfreunde der Bergkameradschaft Enzian von Au aus im Bregenzer Wald zu der Tagestour auf die Kanisfluh.

Zunächst führte uns die Wanderroute langsam, aber stetig durch einen abwechslungsreichen und schattigen Mischwald hinauf bis zum Berggut Ahornen, wo wir eine kurze Verschnaufpause einlegten. Nach dieser willkommenen Rast machten wir uns an den Aufstieg zum Alpengasthof Edelweiß, vorbei an der Feuersteinalpe. Über einen steilen Grashang führte der Weg hinauf zum Hählesattel – von dort aus waren es nur noch 150 Höhenmeter bis zum Hauptgipfel Holenke der Kanisfluh, der auf 2044 m liegt. Nach diesem doch recht anstrengenden Aufstieg und der Bewältigung von 1300 Höhenmetern gönnten wir uns eine längere Rast und genossen die mitgebrachte Brotzeit. Die herrliche Aussicht in die Lechtaler Alpen und das Rätikon begeisterten uns ebenso wie der wunderbare Blick hinab auf den Bodensee und die Bregenzerach.

Der Abstieg erfolgte auf dem gleichen Weg zurück, wobei wir am Alpengasthof Edelweiß zum Abschluss nochmals einkehrten und diesen herrlichen Bergtag ausklingen ließen.Die letzten Meter bis nach Au waren schnell bewältigt, von wo aus die Gruppe die Heimfahrt antrat. [Fotos]
 


Dienstagswanderung rund um den Vilsalpsee

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich 21 Mitglieder der Bergkameradschaft Enzian und 2 Gäste in Seltmans. In Fahrgemeinschaften fuhren die Enzianer über Wertach, Oberjoch nach Kienzen ins Tannheimertal. In der Loretkapelle wurde mit einem Marienlied der Wandertag begonnen. Über einen schönen Waldweg am Ufer der Vils ging es zum Vilsalpsee mit seiner smaragdgrünen Farbe, umrahmt von den Bergen Schochen, Lachenspitze, Kugelhorn, Rauhorn und Geißhorn. Dort wurde beim Duft von Heu und Bergblumen eine Brotzeitpause eingelegt. Frisch gestärkt ging es weiter zum Wasserfall, der als Ablauf des Alpelsees (1620m) über die steilen Felsen herunter fällt. Anschließend wanderten die Enzianer wieder zurück über das Ostufer des Vilsalpsees zum Gasthaus. Hier gab es eine kleine Erfrischung. Dann ging es wieder zurück zum Ausgangsort nach Kienzen.


Tagesfahrt zum Freiluftmuseum Glentleiten

Glentleiten, das größte Freiluftmuseum Südbayern war unser Ziel für die Tagesfahrt am 10. Juli 2016. Auf 36 ha breitet sich das Museum oberhalb des Kochelsees aus.Bis ins 15. Jahrhundert reichen die Häuser, Relikte und Ausstellungsgegenstände zurück. Mit Sachverstand und Herzblut wird das ganze Freigelände vom Förderverein gepflegt, unterstützt von seinen 3.500 Mitgliedern. Bestens gestärkt und mit vielen wertvollen Eindrücken gewappnet traten wir um 16.30 Uhr die Heimfahrt an. [Fotos]


Bergtour auf die Geierköpfe (Westgipfel 2161 m)

Bei schönem Wetter wanderten sieben Enzianer und ein Gast vom Plansee (980 m) zum Westgipfel der Geierköpfe. Der Anstieg von der Musteralm bis zum Verbindungsrücken zwischen Zwerchenberg und Schönjöchl führte entlang am Teufelsbach durch steile Gras- und Schutthänge, sowie durch eine ausgewaschene, mit Eisenkette gesicherte Wand. Nach circa zweieinhalb Stunden kamen wir an der wunderschön gelegenen Zwerchenberg-Jagdhütte (ca. 1600 m) an. Frisch gestärkt durch eine kleine Brotzeit führte der weitere Weg durch einen kleinen Kiefernwald zu einem ausgespülten Trampelpfad zwischen eng gewachsenen Latschen hinauf auf den Südost-Rücken des Berges. Dort wurden wir bereits von ein paar Gemsen erwartet. Kurz vor dem Westgipfel erkraxelten wir einen Felsblock (Schwierigkeitsgrad 1). Nach dreieinhalb Stunden hatten wir das Gipfelkreuz des westlichen Geierkopfes (2161 m) erreicht, an dem wir unsere restliche Brotzeit genossen. Uns bot sich eine herrliche Sicht in die Füssener Berge, auf das Wettersteinmassiv und den Plansee. Schwer lösten wir uns von diesem schönen Anblick und stiegen wieder ab zum Schönjöchl, dort teilte sich unser Weg, den wir bereits heraufgekommen waren. Nach einem kurzen Anstieg auf ein kleines Plateau hatten wir erneut einen faszinierenden Blick auf den 600 m tieferliegenden See. Auf schmalen kleinen Pfaden führte uns der Abstieg steil hinunter, leider wurden wir in den letzten eineinhalb Stunden vom Regen überrascht. Nach circa sieben Stunden Gehzeit freuten wir uns auf einen Ausklang nach dieser anstrengenden aber schönen Bergtour in der Musteralm. [Fotos]


Dienstagswanderung „Sibratsgfäll-Schönenbach“

Offensichtlich „den Hebel umgelegt“ hatte der Wettergott in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch 22. Juni, denn dieser Mittwochmorgen präsentierte sich nach wochenlangem Schlechtwetter mit Sonnenschein, strahlblauem Himmel und glasklarer Luft. Im Glauben an die vorhergesagte Besserung war deshalb die Dienstagswanderung goldrichtig auf den Mittwoch verlegt worden, und so begaben sich 22 Mitglieder und 4 Gäste frohen Mutes im Bregenzerwald auf den Weg von Sibratsgfäll nach Schönenbach. Nach kurzem Aufstieg ging´s entlang wunderbar blühender Wiesen, vorbei an Kapellen und Alpen, über eine zurzeit wildtosende Wasserklamm und anschließendem Steilanstieg hinauf auf das Hengstig-Plateau. Von dort aus hatte man einen wunderbaren Blick auf die Hochebene und die Vorsäß-Siedlung Schönenbach sowie auf die Gottesackerwände, Diedamskopf und Winterstaude. Von hier aus wanderte man noch eine ½ Stunde, begleitet von pausenlosem Kuhglockengeläut der wilden weidenden Kühe und Rinder. Im schönen Jagdgasthaus Egender, berühmt für seine guten Kässpatzen, war dann der sogenannte „Schopf“ reserviert zur gemütlichen Einkehr. Ein absolutes Wohlfühlplätzle, luftig, schattig und gegen neugierige Blicke abgeschottet durch herrlich rotblühende Geranienkästen. Gestärkt und erholt machten wir uns dann an diesem doch schon richtig heißen Tag auf den rundverlaufenden Heimweg mit der Gewissheit, dass sich wieder einmal Mühe und Schweiß gelohnt haben!


Jubiläums-Bergmesse am 26.06.2016

Zur Jubiläumsmesse konnte 1. Vorstand Helmut Heurung neben Kurseelsorger Pfarrer Franz Neumair die Alphornbläser Ebratshofen unter Leitung von Johann Osterberger sowie ca. 70 Enzianer/innen und Gäste begrüßen. Eingangs die Alphörner und zur Schubert-Messe das Blech, zauberten eine wunderbare Stimmung auf dem Kreuzplatz. Mit Nebelschwaden, Vogelgezwitscher und am Schluss freie Sicht auf Sibratshofen wurden die vielen Besucher für ihr Kommen belohnt. 1. Vorstand Heurung ging dann auf 40 Jahre Kugelkreuz ein, das ein Jahr nach Vereinsgründung schon erstellt wurde. Über die vielen Jahre wurde immer ein Gipfelbuch ausgelegt, das dann zu einem Fotobuch “40 Jahre Kugelkreuz” zusammengefasst wurde. Die “Einmaligkeit” kann sich jeder nach Hause holen. Im “Fillebänkle” beim gemeinsamen Frühschoppen ließen wir bestens verpflegt den Vormittag ausklingen.


Enzianwanderung um den Alpsee

Was lange währt, wurde endlich „sehr gut“. Schon im letzten Jahr musste die Wanderung mehrmals wegen Regen verschoben werden. Heuer drohte der Tour ein ähnliches Schicksal, aber Petrus hatte ein Einsehen. So konnten bei strahlend blauem Himmel 12 Wanderer den Alpsee umrunden. Am Uferweg nach Trieblings konnten Schwärme von Seeforellen beobachtet werden. Auf den Wiesen im Konstanzer Tal blühten Trollblumen und Knabenkräuter. Beim Alpsee Skizirkus wurde die B308 überquert. Nach leichten Auf und Abstiegen erreichten die Wanderer eine Kapelle vor Geschwend. Dort gab es eine kleine Brotzeit und eine schöne Aussicht auf die Thalerhöhe. Von Rieder gings über den Engelsteig nach Bühl. Nach gemütlicher Einkehr auf der Terrasse des Alpseegasthofs wurde die Wanderung abgeschlossen.


Maiandacht am 22.05.2016

165 Enzianerinnen,Enzianer und Gäste lockte das herrliche Wetter in den Burggarten der Alttrauchburg zur Maiandacht der Bergkameradschaft Enzian. Vorstand Helmut Heurung begrüßte die zahlreichen Besucher insbesondere Herr Geistlicher Rat Dr. Rudolf Funk und den Kirchenchor aus Wengen mit Vorstand Ulrita Holz sowie Dirigent Waldemar Schiller, die die Maiandacht gestalteten. Es ist immer wieder eine Freude an diesem besonderen Ort mit dem Ambiente eine Andacht zu halten. 

Bild: Kirchenchor Wengen mit Dirigent Herr Waldemar Schiller


Frühlingsfahrt nach Schrobenhausen am 14.05.2016

Bei der Hinfahrt Regen, bei der Heimfahrt Regen und dazwischen??

98 Enzianer und 11 Gäste hatten Glück. In Gachenbach auf dem Spargelfeld herrschten bei bedecktem Himmel ideale Bedingungen um auch selber mal, sich beim Spargelstechen zu versuchen. Herr Koppold erläuterte sachkundig, auf was es beim Spargelanbau ankommt. Zuvor stärkten wir uns gemeinsam an den reichhaltigen und guten Spargel-Mittagessen, um danach noch reichlich im Hofladen von dem Edel-Gemüse einzukaufen. Am Nachmittag im Dehner Einkauf und Blumenpark zeigte sich auch die Sonne was die schönen Pflanzen und Blumen noch eindrucksvoller erscheinen ließ. Nach Kaffee und Kuchen sowie hervorragenden Eisbechern, traten wir zufrieden die Heimreise an. [Fotos]


Frühlingswanderung der Bergkameradschaft ENZIAN

Zur traditionellen Frühlingswanderung trafen sich bei unsicherer Wetterlage  19 Mitglieder mit dem Wanderziel „ Rund um Stiefenhofen“. Los ging es am kleinen Wanderparkplatz an der Staatsstraße zwischen Holzleute und Stiefenhofen. Der Beschilderung R1 folgend wanderte man zunächst durch den Wald, bis man eine große Wiese oberhalb von Rutzenhofen erreichte. Die Wolken hingen schon tief und die Sicht auf die Schweizer Berge war deshalb versperrt. Vorbei an der bekannten Heukäserei durchquerten die Enzianer den Ort und orientierten sich Richtung Balzerberg. Dieser wurde auf einem Teil des Jakobusweges umrundet. Zu Füßen lag Ellhofen und der höchste Punkt der Wanderung war mit rund 900 m erreicht. Weiter ging es nach Balzhofen als Wendepunkt derTour. Hier setzte leichter Regen ein, für den die Wanderer mit Schirmen und Wetterkleidung gut ausgerüstet waren. Der guten Stimmung schadete es nicht. Ein kurzes Stück führte über die Straße und dann abwärts in ein idyllisches Tal, vorbei an der kleinen biologischen Kläranlage des Ortes. Der Weg verlief dann über ebene Wiesen, bis er wieder anstieg und aufwärts über Stufen, zum Gedenkstein der ehemaligen Herren von Hertnegg und auf der Teerstraße, vorbei an der Wasserversorgung der Gemeinde über Lautenberg nach Stiefenhofen zurückführte. Beim Kräuterwirt kehrten die Wanderer ein freuten sich über den gelungenen Beginn des Wanderjahres, dem noch viele schöne Erlebnisse folgen sollen.


Preiskegeln 2016

Herzlichst in der Kegelstuben “Gaiser” in Durach aufgenommen, konnte eine illustre Runde die Bahnen und die großzügigen Räumlichkeiten genießen.
Nach zwei Durchgängen mit je 5 Schub in die Vollen und 5 Schub Abräumen stand der Gewinner fest. Gesamtsieger und somit Gewinner des Wanderpokals wurde mit 74 Holz Rosa Brunner, die auch den Damenpokal mit nach Hause nahm. Bei den Herren nutzte 2.Vorstand Norbert Hodruss die Chance und nahm mit 71 Holz den Herrenpokal mit nach Hause. Den Jugendpokal musste man leider wieder mit den übrigen Sachpreisen ins Depot legen.
Beim abschließenden Mannschaftskegeln ging es lustig zu und plötzlich purzelten auch mal “alle neune”.

 


Osterwanderung 2016

41 Enzianer und 10 Gäste machten sich am Ostermontag, den 28.03.2016 um 13:40 Uhr auf den Weg von Isny-Großholzleute nach Maierhöfen-Reute. Entlang des Hengelesweiher ging es über die Maierhöfer Weiler und Ortsteile Warmhalden, Vorholz  und Happach zur Einkehr im Gasthof Sontheim. Unterwegs hatte der Osterhase wieder einmal ein paar „Nester“ angelegt, die nach ausgiebiger Suche fast alle gefunden wurden. Auch mancher Erwachsener hatte seine Freude bei der Suche. Bei Kaffee, Kuchen oder einer Brotzeit ließen wir die Wanderung ausklingen, ehe uns um 17:15 Uhr der Bus des Bergstätt-Express wieder zu unseren Autos nach Großholzleute brachte. [Fotos]


Enzian-Preisschafkopf 2016

Er kam,sah und siegte.
60 Kartenfreunde, darunter 10 Damen sorgten in Sibratshofen im Gasthof “Adler” für eine volle Gaststube. 1.Vorstand Helmut Heurung begrüßte die Teilnehmer und übernahm die Spielleitung, unterstützt von Resi Reichart. Der Gastronom Konny Videau (3.Platz) konnte mit 98 Punkten den Wanderpokal als bester Enzianer von Vorjahres-Sieger Michael Kleinscheck in Empfang nehmen. Am Trostpreis (vom Wirt gespendet) konnte sich Hans-Jürgen Schneider erfreuen. Die spielfreudigen Damen wurden obligatorisch mit einem Pikkolo und unser 87 jähriger Karl Rist mit einer Flasche Wein, zusätzlich verwöhnt. Gesamtsieger wurde Rainer Eisenhut, der incl. einem “Du” 102 Punkte erreichte, knapp vor Hermann Walk mit 101 Punkte. Neben 20 Geldpreisen, konnten sich die restlichen Spieler über einen Sachpreis freuen.

Bild: li. Konny Videau, re. Michael Kleinscheck


Jahreshauptversammlung 2016

Alle Touren und Wanderungen unfallfrei durchgeführt

Bergkameradschaft Enzian mit 550 Mitglieder

Vor 41 Jahren wurde die Bergkameradschaft „Enzian“ gegründet und noch immer ist der Verein eine wichtige Institution im Dorfleben der Gemeinde Weitnau. 550 Mitglieder gehören dem Touren- und Wanderverein an. Wie Vorsitzender Helmut Heurung bei der Jahres-hauptversammlung mitteilte, nahmen 1340 Personen an den dreißig Touren- und Wander-angeboten teil. Alle Touren und Wanderungen seien unfallfrei verlaufen. Er betonte auch, dass 2015 vierzehn neue Mitglieder in den Verein eintraten.

Als Beispiele für die Aktivitäten berichtete Heurung über drei der dreißig Programmpunkte: Eine interessante Wanderung orientierte sich an „König Ludwigs Spuren“ und führte von Hohenschwangau über den Alpenrosenweg. Ein weiteres Highlight war die Wanderung ins Rettenschwanger Tal und zur Sennalpe Mitterhaus. Höhepunkt des Jahres war traditionell die Vier-Tages-Fahrt, diesmal in den Schwarzwald und ins Elsass. Freiburg, Kaiserstuhl, Straßburg und Colmar waren dabei Stationen einer gut geplanten Fahrt.

Heurung bedankte sich bei den Brunnenwarten Fini Immler und Anton Burger, die sich um den Dorfbrunnen Sibratshofen kümmerten. Ein Dank ging auch an Marianne und Rudolf Albrecht, die sich um das Kugelkreuz kümmerten. Bei der Pflege der Kapelle an der Alt-Trauchburg sei Josef Zanker noch immer aktiv. Für die Durchführungen der Wanderungen und Bergtouren seien immer wieder Wander- und Tourenführer gefragt.

Bürgermeister Alexander Streicher gratulierte dem Verein zur gelungenen 40-Jahr-Feier, die mit viel Arbeit verbunden war. Über die vielen Programmpunkte werde der Name der Gemeinde Weitnau in die Region getragen. Beeindruckend sei die große Resonanz der Mitglieder bei der Jahresversammlung, das sei nicht in allen Vereinen so. Streicher wünschte dem Verein auch dieses Jahr wieder unfallfreie Bergtouren und Wanderungen.

Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit ehrte die Vorstandschaft Günter Gaßner, Michael Kiechle und Josef Scharl. Im Anschluss trug Heimatdichter Max Adolf Mundartgedichte und Erzählungen vor. [Fotos]


Winterwanderung

Nachdem der Winterwanderweg bei Oberstaufen “Kapfwaldrunde” aufgrund der schlechten Schneelage nicht präpariert war, wurde kurzerhand der “Hirnbeinweg” bei Weitnau als Alternative gewählt. 14 Enzianer und ein Gast erfreuten sich an der frischen Luft, sowie an den gut begehbaren, leicht verschneiten Waldwegen. In Wilhams angekommen, genossen wir noch die gemütliche Einkehr beim “Sonnenwirt”, bevor die meisten den Rückweg wieder zu Fuß meisterten.


Enzian-Faschingskränzchen

Einen kurzweiligen Nachmittag erlebten ca. 68 Enzianer und Gäste im Gasthof “Sonne” in Wilhams. Musikalisch umrahmt von unserem “Heppe” erfreuten wir uns an einem Sketsch von Heidi und Leni “beim Pfarrer”. Unsere Damengruppe als Seemannschor animierte uns zum Mitsingen. Eine Polonäse, sowie ein paar “gepfefferte Witze” waren auch mitverantwortlich für die tolle Stimmung. Außerdem wurde unsere Wally Häusler vom Seemannschor anlässlich ihres 90 Geburtstags mit einen Ständchen geehrt. [Fotos]


Schneeschuhtour auf‘s „Raggenhorn“

Am Samstag 16. Januar treffen sich elf Schneeschuhläufer um halb elf in Wengen. Bei ca. dreißig Zentimeter Neuschnee ging es über die Felder nach Steinebach. Von dort aus ging es auf unverspurten Wegen durch den tiefverschneiten Wald auf das „Raggenhorn“. Nach einer kleinen Rast mit Gipfelschnaps ging es erst mal steil bergab, teils durch Wald und über freie Flächen bis wir dann nach insgesamt dreidreiviertel Stunden wieder in Wengen angekommen sind. Bei einer gemütlichen Einkehr im Gasthaus „Zollerwirt“ liesen wir die Tour ausklingen. [Fotos]


Fackelwanderung

Zur Fackelwanderung am 02.01.2016 der Bergkameradschaft Enzian e.V. trafen sich 27 Personen samt Gästen mit Kindern; die sich ihre gute Laune trotz Regens nicht vermiesen liesen. Von Schwarzerd über Steckenried ging es in einer Stunde nach Eschach.Von da, holte uns ein Bus ab, der uns zur Einkehr zum Gasthof Adler nach Buchenberg brachte. Bei gutem Essen und Geselligkeit wünschten wir uns einen gesunden unfallfreien Saisonstart.


Dienstagswanderung der Bergkameradschaft Enzian im Kleinwalsertal

25 Enzianer und 4 Gäste trafen sich am Parkplatz an der Walserschanz. Die Temperaturen waren noch sehr frisch, aber es war ein traumhaft schönes Wetter. Von der Walserschanz aus gingen wir an die Breitach hinunter Fluss aufwärts. Anschließend ging es auf eine Anhöhe mit einer tollen Aussicht auf die verschneiten Berge. Wir bewunderten den blauen Himmel, die grünen Wiesen und die buntgefärbten Bäume. Nach einer Brotzeitpause mit einem Stamperl Schnaps gingen wir gestärkt über den Straußbergweg zum Fuchsloch und zur Alpe Dornach, wo die heimischen Schmankerln auf uns warteten. Anschließend gingen wir über den Zwingsteg, mit Blick in die rauschende Breitach, wieder zurück zum Parkplatz.


Abschlußfahrt der Bergkameradschaft Enzian ins „Blaue“ am 18.10.2015

Bei Regen und grauem Himmel starteten 120 Enzianer in die Saison-Abschlussfahrt. Ursprünglich wollten wir den Dahlien-Garten von Sven in Lindau-Reutin besuchen, doch der Regen lies das Vorhaben nicht zu. Die Wege sind nicht befestigt und daher zu nass bzw. zu rutschig.Stattdessen fuhren wir auf die Insel Lindau und verweilten eine gute Stunde in den engen Gassen der Altstadt. Beim Verlassen der Insel konnten wir noch die riesige Baustelle für die neue Inselhalle bewundern die ja 2017 wieder bezugsfertig sein soll! Entlang der Bregenzer Bucht nach Bregenz und dann hinauf nach Langen war Toni`s Kuhstall unser Nachmittagsziel. In dem ehemaligen Kuhstall Zweibeiner freundlich umgebaut, verging die Zeit bei Quiz, Musik und Tratsch wie im Flug, sodass wir uns um 18 Uhr wieder Richtung Ausgangsorte aufmachten. [Fotos]


Bergtour zum Sorgschrofen (1634 m) am 10.September 2015

Bei bedecktem Himmel traf sich unsere Wandergruppe (insgesamt 11 Personen) um 08.00 Uhr morgens beim Parkplatz der Sorgalpen, von wo wir zunächst das Dorf Unterjoch ansteuerten. Von dort aus zieht sich ein asphaltiertes Sträßchen hinauf zu den Zehrerhöfen -  ganz allmählich gewannen  wir an Höhe. Dort angekommen, stiegen wir auf einem steilen Fußweg hinauf durch den Herbstwald bis zum Fuße des Zinken. Wir hatten Glück und die Sonne zeigte sich etwas, wodurch wir ein herrliches Naturschauspiel im Wechsel von Nebel und Licht erlebten; ganz schwach konnten wir sogar einen Regenbogen erkennen. Die Route auf den 1613 m hohen Gipfel des Zinken führte nun durch felsiges Gelände – bei mehreren Klettereinlagen musste Hand angelegt werden. Achtsames, leichtes Klettern und Trittsicherheit war auch bei der Überschreitung vom Zinken auf den Sorgschrofen notwendig, da uns der Weg durch felsiges und zum Teil nasses Gelände führte. Am Gipfel des Sorgschrofens angekommen, verweilten wir zu einer längeren Rast und genossen die mitgebrachte Brotzeit. Auch der Abstieg erforderte zunächst unsere ganze Aufmerksamkeit, mehrere Passagen waren mit Drahtseil gesichert. Nach ca. einer halben Stunde trafen wir auf einen Wanderweg, der uns über das Älpele hinab bis zur Vorderen Sorgalpe führte. In dieser gemütlichen Hütte ließen wir die herrliche Bergtour bei einer gemütlichen Einkehr ausklingen, bevor wir die Heimfahrt antraten [Fotos].


Enzian Preis “66” im “Zollerwirt” am 03.10.2015

Eine überschaubare Anzahl Kartenspieler, darunter 7 Damen, versuchten im Nebenzimmer der Gaststätte, bei Familie Möslang, den Wanderpokal zu erspielen. Gegen den “Lauf” von Armin Keller aus Ebratshofen war an diesem Abend kein “Kraut gewachsen”, sodass er mit 60 Punkten – auch als bester Enzianer – den Sieg und somit auch den Wanderpokal mit nach Hause nahm. Zweiter Sieger mit guten 49 Punkten wurde Josef Frick, der den Pokal auch schon zweimal zu Hause hatte. Platz 3 von 18 Teilnehmern ging an Rosmarie Helmle mit 47 Punkten. Den Trostpreis – eine Brotzeit von der Wirtin spendiert – lies sich Resi Reichart mit 23 Punkten servieren. Die Platzierten wurden alle mit einem Sachpreis bedacht und so endete dieser Abend für alle erfolgreich.


Wanderung Alpe Derb – Alpe Oberberg

Nach wetterbedingter Verschiebung konnten 12 Enzianer bei herrlichem Föhn endlich ihre Tour an der Alpe Derb, 907 m, beginnen. Zunächst ging es gleich steil bergauf über noch nasse und verwurzelte Waldwege. Hier mussten sich alle sehr konzentrieren und es wurden schon die ersten Schweißtropfen vergossen. Positiv sahen die Wanderer die vielen reifen Brombeeren, die zum Pflücken einluden und den beschwerlichen Steig moderater erscheinen ließen.
Unter weiterem heftigen Schnaufen erreichte die Gruppe nach knapp zwei Stunden die Alpe Oberberg auf 1.309 m. Hier wurde auf der Terrasse länger pausiert und das gigantische Panorama genossen. Der gesamte Alpenhauptkamm vom Hohen Licht bis zu den Tannheimer Bergen lag vor den Enzianern und bot, bedingt durch den Föhn , eine so klare Sicht, wie sie die meisten noch nicht erlebt hatten.
Nach längerem Staunen ging es dann abwärts auf breitem aber steilen Forstweg Richtung Reute, wo die Fahrstraße erreicht wurde. Über Wiesen kam man in den wildromantischen Haldertobel, der bis zum Stausee durchquert wurde. Bestaunt wurden hier die Felsformationen, Gumpen und Einschnitte, die die Gunzesrieder Ach in jahrhundertelanger Arbeit geschaffen hat.
Steil ging es nochmal hinauf zur Alpe Derb, wo sich alle Wanderer bei Brotzeit, Kuchen und Getränken von der wunderschönen Tour erholten, ehe es wieder dankbar und zufrieden in Fahrgemeinschaften heimwärts ging.


4-Tagesausflug der Bergkameradschaft Enzian e.V.

Vier erlebnisreiche Tage im Schwarzwald und im Elsass vom 27. bis 30.08.2015

Bei herrlichem Sonnenschein machten wir, 88 Enzianer und 3 Gäste, auf dem Weg nach Freiburg eine Pause in der schönen Rastanlage Hegau. In Freiburg angekommen erwarteten uns drei Stadtführer, um uns die Sehenswürdigkeiten der Breisgau-Metropole zu zeigen. Dabei erfuhren wir auch, dass in der 220 Tsd.-Einwohner-Stadt 30 Tsd. Studenten verweilen. Das mediterrane Klima und die engen Gassen machen den Flair dieser schönen Stadt aus. Auf dem Weg zum Hotel machten wir noch eine kleine Runde durch den Kaiserstuhl, der ja durch seinen Weinanbau sehr bekannt ist. In unserem Hotel in Biberach-Prinzbach angekommen, lud der hoteleigene Außenpool gleich zum Schwimmen ein.
Am Freitag fuhren wir nach dem Frühstücks-Buffet nach Strasbourg, das auch schon viele "Besitzerwechsel" erleben musste. Die kombinierte Bus- und Fuß-Stadtführung endete am beeindruckenden Münster mitten im Zentrum. Wir schlenderten über Mittag durch die Elsass-Hauptstadt und genossen den bekannten Elsässer-Flammkuchen. Am Nachmittag wurden wir mit dem Schiff durch die Kanäle der sehenswerten Stadt geschippert, wobei wir unter anderem die alten Fachwerkhäuser, aber auch das verspiegelte Europa-Parlament bewundern konnten. Am Abend im Hotel wurde noch fleißig das Tanzbein geschwungen, die Chefin des Hauses animierte mit ihrem professionellen Gesang den Alleinunterhalter zu Höchstleistungen, was zu einer tollen Stimmung beitrug!
Der Samstag begann mit der Fahrt nach Kappelrohdeck zum Winzerhof Doll. Allein die Lage des Familienbetriebs verdient eine Goldmedaille. Bei einer kleinen Wanderung in drei Gruppen durch den Weinberg erfuhren wir viel Wissenswertes über die Arbeit im Weinberg. Bei Dinnete und Salat setzte uns die reichhaltige Weinprobe denn auch nicht so sehr zu, sodass noch eine große Gruppe die sehenswerten Gassen der kleinen schmucken Stadt Gengenbach entdecken konnte. Am Abend auf der Hotel-Terrasse spielte unser Leo ein gemütliches Dämmerschoppen-Konzert.
Leider kam der Sonntag und wir mussten unsere hervorragende Unterkunft der Familie Bühler wieder räumen. Aber noch ein Höhepunkt folgte - Colmar. Die auch Klein-Venedig genannte 70 Tsd.-Einwohner-Stadt wurde zuerst mit dem Stadtzügle und dann zu Fuß entdeckt. Die engen Gassen im Stadtkern und das Fischereck bleiben bestimmt bei vielen lange in Erinnerung. Auf der Heimfahrt machten wir Halt auf dem "Höchstem". Hier genossen wir das beeindruckende Panorama mit Blick auf den Bodensee, was einen würdigen Abschluss für diese wunderbaren Tage bot. [Fotos]


Bergtour Großer Widderstein (2533 m)

Am 22.08.2015 führte die Bergkameradschaft Enzian eine Tagestour auf den 2533 m hochgelegenen Widderstein durch. Dazu trafen sich 17 Bergbegeisterte um 7.30 Uhr in Mittelberg im Kleinwalsertal.Bei strahlend blauem Himmel wanderten wir in das zunächst leicht ansteigende Gemsteltal hinein. Der mäßig steile, jedoch steinige Pfad bot herrliche Ausblicke auf den schön geformten Kleinen Widderstein und das Geißhorn. Unser Weg führte uns an der Widdersteinhütte vorbei bis an den Fuß des Widdersteins. Ab hier galt es nun, die letzten 400 Höhenmeter bis zum Gipfel bei leichter Kletterei in schuttbedecktem Fels sehr umsichtig und besonnen aufzusteigen. Nach dann insgesamt zurückgelegten 1400 Höhenmetern erreichten wir den Gipfel des Widdersteins. Ein atemberaubender Panoramablick über die Alpen belohnte uns für den Aufstieg und lud zu einer längeren Brotzeitpause ein. Mit neuen Kräften machten wir uns wieder an den Abstieg. Bald führte uns die Route, begleitet vom Widdersteinmassiv, ins Bärgunttal hinab. In der gleichnamigen Alpe verweilten wir nochmals bei einer gemütlichen Einkehr, ehe es zurück zu unserem Ausgangspunkt ging. Nach einem rundum gelungenen Tag traten wir die Heimreise an. [Fotos]


Wanderung von der Hornbahn zum Mitterhaus

Im zweiten Anlauf trafen sich 22 Enzianer zur Wanderung von der Bergstation der Hornbahn zum Mitterhaus im Retterschwanger Tal. Bei der Anfahrt zur Bahn regnete es noch. Bis zum Start der Wanderung war es wieder trocken und der Aufstieg über den Aussichtspunkt Burgschrofen begann bei angenehmen Temperaturen.
Bald ging es abwärts auf dunklem Waldweg und über lehmigen Wiesenwegen in Richtung Straussbergalpe. An dieser vorbei und über einen letzten steilen Anstieg erreichten die Wanderer den Straussbergsattel bei 1.250 Hm. Hier war nach rund einer Stunde Laufzeit eine Trinkpause angesagt.
Nach kurzer Erholung wanderte man konzentriert über viele nasse, aufgeweichte Stufen und rutschiges Gelände hinab zum Mitterhaus 1.080 Hm, das problemlos erreicht wurde. Unterwegs begeisterte sich die Gruppe an der Umrahmung des Retterschwanger Tales mit Breitenberg, Rotspitze, Nebelhorn und Entschenkopf. Beeindruckend war auch der Verlauf des Hindelanger Klettersteiges.
Eine Brotzeit mit Getränken, die der freundliche Hirte von der Alpe den Enzianern richtete, schaffte die besten Voraussetzungen für den restlichen Abstieg von noch zwei Stunden zur Talstation der Bahn. Hierbei mussten die Wanderer zunächst die geteerte Talstrasse benutzen, bis an der Bachbrücke der Jägersteig begann. Dieser führte zunächst als Forstweg, später als schmaler Waldweg, am Elektrizitätswerk vorbei nach Bruck. Hier und im weiteren Verlauf des Weges beeindruckten einige sehenswerte Holzbrücken über die wild rauschende Ostrach die Wandergruppe. Über Schmiede und Obere Mühle ging es dann der Ostrach entlang zurTalstation der Seilbahn, um abschließend im Gasthaus Wiesengrund einzukehren und die Rundwanderung zufrieden über den schönen Tag zu beenden.


Bergtour zum Gaishorn (2249m)

Bei bedecktem Himmel trafen sich um 6 Uhr in der Früh 5 Wanderer um das Gaishorn, von Hinterstein aus, zu erklimmen. Leicht ansteigend durch den Wald erreichten wir die Willersalpe (1459m). Ab der Hütte, dem Jubiläumsweg folgend, wurde es steil und über Schotter und Geröll erreichten wir die Vordere Schafswanne (2057m). Ein kurzer Regenguss zwang die Jacken auszupacken, doch fluck`s kam die Sonne wieder zum Vorschein. Nach einer Pause erreichten wir nach kurzen Kletterpassagen das Gaiseck (2212m) wobei das Gaishorn (2249m) in Wolken gehüllt war. Den Abstieg starteten wir Richtung Zirleseck (1884m) und da das Wetter bis dahin nicht besser wurde einigten wir uns wieder über die Willersalpe abzusteigen. Nach einer nochmaligen Rast machten wir uns auf den Weg in`s Tal. Die Auto`s erreichten wir wieder nach 9 Stunden. Am Prinzen Gumpen in Hinterstein motivierte uns das jetzt sonnige Wetter zu einer ausgiebigen Rast. Am Ausgangspunkt angekommen waren wir alle der Meinung – es war wieder eine wunderschöne Tour. [Fotos]


Dienstagswanderung der Bergkameradschaft Enzian

Auf König Ludwigs Spuren wanderten am Dienstag, 21 Juli, 30 Mitglieder der Bergkameradschaft Enzian, sowie 2 Gäste. An diesem heißen Sommertag führten die Wege wohltuend durch den reichlichen Wald um Schloss Hohenschwangau. In Serpentinen stiegen wir ab zum ruhigen, verträumten Schwansee, bestaunten von hier die beiden Schlösser (Neuschwanstein und Hohenschwangau), um dann bei Füssen den Kalvarienberg zu erklimmen. Diese Mühe wurde von hier aus belohnt mit einem wunderbaren Blick auf Füssen, Schwansee und die Schlösser. Hier gab´s auch genügend Sitzgelegenheiten, um ein Vesperpäuschen zu halten. Dem wohl schönsten Wanderweg rund um Füssen (Alpenrosenweg) folgend, ging es zurück nach Hohenschwangau. Einige Enzianer hatten noch genügend Lust und Kraft, um den herrlich gelegenen Alpsee zu wandern, während sich der Rest in schattigen Biergärten vergnügte. Erfreut waren insgesamt alle über diesen schönen, frohen Wandertag.


Tagesfahrt zur Gramaialm und zum Achensee  12.Juli 2015

Nicht ganz so heiß wie das Wochenende davor, war das Wetter zur Tagesfahrt der Bergkameradschaft Enzian. Also ideale Bedingungen für 125 Enzianer und Gäste die Fahrt in`s Tirol zu genießen. Über den Fernpass an Innsbruck vorbei Richtung Kufstein machten wir zunächst Halt beim Museum-Friedhof in Kramsach. In dem von privater Hand betriebenen Museum gibt es einige deftige oder auch makabere Inschriften zu lesen.
Das kurze Stück fuhren wir mit den 3 Bussen zurück nach Jenbach und nun hinauf zum Achensee. Pertisau, am idyllisch gelegenen Achensee ist Ausgangspunkt der Mautstrecke zur inmitten des Karwendelgebirges platzierten Gramaialm. Die gut zwei Stunden Verweildauer wurden genutzt um auf der urigen Terrasse das Mittagessen zu genießen oder aber sich in der gepflegten Anlage umzusehen, ob Streichelzoo, Wasserspiele oder eine auf alt getrimmte Bergalm als Brotzeit und Verkaufsladen, es gab jede Menge zu entdecken.

Zurück in Pertisau "schifften" wir ein und diejenigen die Platz auf dem Aussendeck nahmen wurden von der sommerlichen Brise gestreichelt. Am Nordende des Achensee`s bei Scholastika wurden wir wieder "angelandet". Über den Sylvensteinspeicher, Lenggries, Bad Tölz erreichten wir wieder unsere Ausgangspunkte. [Fotos]


Bergmesse im Burggarten der Alttrauchburg am 28. Juni 2015

Bei herrlichem Wetter konnte 1.Vorstand Helmut Heurung ca. 150 Messebesucher zur Bergmesse im Burggarten der Alttrauchburg begrüßen. Die Messe wurde von Pfarrer und Kurseelsorger Herr Neumair gestaltet und von den Alphornbläsern aus Wengen umrahmt. Seit vielen Jahren wird die Bergmesse von der Bergkameradschaft zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder abgehalten. Schon heute wurden die vielen Besucher zur Kugel-Bergmesse 2016 eingeladen, wo dann auch entsprechend das Bestehen des 1976 aufgestellten Kreuzes gefeiert wird.


Enzianwanderung zum Hittisberg

25 Enzianer und 6 Gäste trafen sich am 18. Juni 2015 in Sibratshofen zur Wanderung auf den Hittisberg. Mit Privatautos fuhren die Enzianer nach Hittisau im Bregenzerwald. Von dort aus wanderte man nach Osten in Richtung Sibratsgefäll, mit Blick auf den Hittisberg. Bis zur unteren Hittisalm verlief ein geteerter Güterweg. Schweißtreibend ging es dann steil bergauf bis zur oberen Hittisalm. Auf einer blühenden Wiese wurde dann eine Brotzeitpause eingelegt. Dort gab es viele bekannte Berge zu bestaunen, u.a. den Hochhäderich, Hochgrat, Ifen und die Winterstaude. Gut gestärkt und erholt wurde dann noch ein Wanderlied eingestimmt. Der Abstieg führte über einen steilen Zickzacksteig hinunter über die Rappenfluh wieder zurück nach Hittisau. Zum Abschluss kehrte man noch in der „Krumbacher Stube“ bei Kaffee und Kuchen, oder einer deftigen Mahlzeit ein.


Bergtour zu den Sonnenköpfen

Am 30.05.2015 trafen sich neun Wanderer, um von Sibratshofen aus nach Reichenbach zu fahren und die Sonnenköpfe zu begehen.Trotz bewölktem Himmel gingen wir los Richtung Gaisalpe (1.149 m), von dort wurde es steil. Durch Wald und Wiesen, vorbei an der Rubi- und Falkenhütte gelangten wir zum Schnippenkopf (1.833 m). Kaum am Gipfel angekommen fing es an zu regnen, was zum Glück nicht lange anhielt. Auf dem Weg zum Heidelbeerkopf (1.767 m) kam jetzt sogar die Sonne hervor, was uns zu einer längeren Gipfelrast verleitete. Über den Sonnenkopf (1.712 m) gelangten wir dann bergab zur Sonnenklause. Ein Naturschauspiel der besonderen Art sind die Hinanger-Wasserfälle, die unsere volle Aufmerksamkeit bekamen. In Hinang an der Bushaltestelle steht die schöne Dorfkirche und die zufällig anwesende Kirchenpflegerin erläuterte uns die Geschichte der Kirche.Der Bus brachte uns dann zurück nach Reichenbach, wo wir bei einer Einkehr wieder mal feststellten, es war ein schöner, gelungener Tag. [Fotos]


Frühlingsfahrt nach Lippertsreute  "Apfelzügle" und nach Überlingen am 9. Mai 2015

Endlich war es wieder soweit: Zu unserer ersten Busfahrt im neuen Jahr fuhren wir mit 2 Bussen der Fa. Arnold nach Lippertsreute "Apfelzügle" und nach Überlingen. 92 Enzianer und Gäste waren begeistert. Zuerst wurden wir in den gemütlich-urigen Gasträumen mit einem reichhaltigen Menü und hervorragendem Service verwöhnt. Frisch gestärkt nahmen wir im Apfelzügle platz. In 7 Waggons (umgebauten Apfelkisten) an einen großen Traktor gespannt, fuhr uns Herr Roth durch seine Apfelplantagen. An 4 Haltepunkten erläuterte er uns mit viel Wissen und Witz die Geschichte des Apfels und der Obstbauern. Der Apfel stammt ursprünglich aus Mittelasien und gelangte über Handelswege letztendlich auch zu uns. Doch vom "Holzapfel" über den "Reichsapfel" zum heutigen Spalier- oder Tafelobst war es ein weiter Weg. Am frühen Nachmittag fuhren wir die wenigen Kilometer nach Überlingen. Ob im Stadtgarten, den schmucken kleinen Gassen, oder in den vielen kleinen Cafe`s an der Uferpromenade, jeder genoss das südländliche Flair und jetzt auch die warmen Sonnenstrahlen. Pünktlich am Abend kamen wir wieder im Allgäu an, so dass noch Gelegenheit war, das eindrucksvolle Konzert der Musikkapelle Sibratshofen im Dorfsaal zu genießen. [Fotos]  


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